Nachdem ich mir vor einiger Zeit ein iomega ix-2 200 NAS geholt habe, um in erster Linie eine Lösung für ein kontinuierliches Time Machine-Backup zu haben, war mit Erscheinen von Mac OS X Lion damit auch schnell wieder große Frustration angesagt. Dieses verfl*** Teil konnte damit nämlich nicht mehr umgehen. Anscheinend war iomega/EMC von dem Erscheinen der neuen MacOS-Version so überrascht, dass sie es bis heute nicht fertig gebracht haben, ein Update der Firmware zu veröffentlichen – erst diese Woche kam ein Update für den Nachfolger, der ix2-200 Cloud Edition auf den Markt. Für die Non-Cloud Version – Fehlanzeige. Ein Gerät wohlgemerkt, was sie bis dieses Jahr noch vertrieben haben!
Da für mich das Time Machine – Backup wichtig war, mutierte somit das NAS zu einem nutzlosen Backstein in meinem Regal. Der normale AFP-Zugriff musste ebenfalls angepasst werden, da die neue Verschlüsselung von Netalk ebenfalls nicht unterstützt wurde. Heute würde ich mir sicherlich ein QNAP oder Synology NAS holen, die den neuen AFP-Zugriff und Time Machine innerhalb einer Woche nach Erscheinen von MacOS Lion unterstützten, aber der ix2-200-Klotz war nun mal schon da.
Ich habe soeben erfolgreich mein MacBook (Late 2009) auf 8GB Ram aktualisiert. Offiziell werden laut Apple nur 4 GB RAM, welche vorher verbaut waren, unterstützt. Mit Hilfe dieses RAM-Kits war das Upgrade aber problemlos möglich. Der Einbau war ebenfalls problemlos. Einfach die Bodenplatte entfernen und die bestehenden RAM-Riegel durch die neuen, 2x4GB-Riegel ersetzen. Ein geöffnetes Lightroom, Browser, Photoshop, etc. sind nun (endlich) kein Problem mehr.
Martin Wolf von visuellegedanken.de ruft wieder mal zur diesjährigen Blogparade auf.
Natürlich ist die Auswahl eines Bildes für ein gesamtes Jahr gar nicht so einfach. Irgendwie haben viele Aufnahmen doch eine sehr unterschiedliche Bedeutung. Vielleicht auch eine, die sehr subjektiv und anderen auch sehr schwer zu vermitteln ist.
Bei der Durchsicht der eigenen Aufnahmen stieß ich dann -mehr oder minder- durch Zufall auf dieses hier. Es ist technisch ganz und gar nicht perfekt, da es ziemlich schnell gehen musste. Die Aufnahme ist in Brügge entstanden und es steht für mich auch für den Film “Brügge sehen und sterben”. Nicht ohne Risiko hat die Dame versucht, eine Perspektive für sich gewinnen, also um zu “sehen”. Letzteres, das Sterben, ist zum Glück aber nicht passiert und die Dame hat sich wieder sicher ins Innere ihres Zimmers zurückziehen können.
NikonRumors liegen nun neue Informationen zu den beiden Modellen D4 und D800 vor. Es scheinen sich die Spezifikationen, die schon seit einiger Zeit herumgeistern (D800: z.B. 36MP) zu bestätigen. Das bedeutet, dass die D800 sich von ihrer Vorgängerin, der D700, stark unterscheidet. Nach den Spezifikationen wäre sie eher der D3x zuzuordnen und durch ihre hohe Auflösung aber langsameren Auslöseverhalten eher für den Studiobereich zu gebrauchen. Die D4 kommt anscheinend und wie erwartet mit Speed und hoher ISO-Power daher. Zum Preis gibt es natürlich auch noch keine Aussagen. Meine Einschätzung ist, dass die D800 bei ca. 3.000 €, die D4 bei ca. 5.500 € liegen wird. Somit würde man die D700 und die D3s noch hochpreisig ausklingen lassen können.
Verdammte Biberkacke. Da rennst Du Samstagmorgens durch die Gegend, frierst Dir den Ar*** ab und kannst kaum noch die Kamera von Deinen Griffeln lösen und – wieder mal – kommt nichts bei rum. “Geh’ raus”, sagen sie, “mach Fotos”. Heute war es dann auch wieder soweit. Die positiven Ahnungen, die man durch das kleine Display der Kamera gewonnen hatte, zerbröseln dann zu Hause beim Entwickeln schnell zu Staub. Ein automatischer Motivfinder, das wär’ mal eine Erfindung!
Das sind die Momente, wo man sich fragen kann, ob und wie es denn jetzt weiter geht bzw. gehen soll und sich überlegt, die ganzen Klamotten in der Bucht zu verbimmeln.
Ach, Mist, ich geh mal spazieren, um darüber nachzudenken… da könnte ich ja eigentlich die Kamera mitnehmen. Oder?
NikonRumors berichtet gerüchteweise über Spezifikationen der (hoffentlich) bald erscheinenden Nikon D4. Die mir wichtigen dabei:
- 16.2 MP
- 11 fps
- 100-102.400 ISO, erweiterbar bis zu 50 und 204.800
- CF + XQD memory card
- Kompatibel mit dem (noch nicht erschienenen) Nikon WT-5 W-LAN Transmitter
- integriertes Ethernet
- Gesichtserkennung durch den Sucher
- Verbesserte Videofunktionalität
- HDMI-Ausgang für Video (unkomprimiert)
- Über die beiden Funktionsbuttons vorne lässt sich die Blende für die Videoaufnahme stufenlos kontrollieren
- 51 AF Punkte
- 9 Kreuzsensoren, bis Blende 8
Für mich hat diese Ausstattung durchaus einen Charme. 16 Megapixel sind für mich genug. Hohe ISO ist mein Fokus und ich würde mal behaupten, dass die ISO-Leistung noch besser sein wird, als bei der D3s.
Zwei Kartenslots sind sinnvoll, sofern man sie als Backup verwenden kann. Integriertes Ethernet finde ich interessant, sofern darüber Tethering oder der Kartenzugriff etc., dann im eigenen Netz möglich ist.
Angeblich soll der Body im Januar 2012 vorgestellt werden. Ein Preis ist noch nicht bekannt.
Schon lange erwartet, hat der Stilpirat sein erstes gedrucktes Buch Ende November veröffentlicht. Wer darin erwartet, über technische Details, Aufnahmetechniken usw. eine ausführliche Beschreibung zu bekommen, wird bitter enttäuscht werden. Das ist nicht das Ding des Stilpiraten. Er probiert lieber aus, bis es passt. Das Buch beschreibt eher das fotografische Leben eines Suchenden, der scheinbar nie zur Ruhe kommt, der Fehler macht, wieder aufsteht, einem, der gegen Wände rennt, um sie einzureißen, statt sich von ihnen aufhalten zu lassen. Dieses Buch ist das Logbuch eines Piraten, der auf rauher See von Insel zu Insel segelt, um seinen Schatz, das Eine, dieses perfekte Bild, das Geschehen, diesen einen Moment festzuhalten.
Sein literarisches Erstlingswerk (zumindest als Print) beschreibt seinen Weg in die Fotografie, wie er zu seinem eigenen Stil fand und immer noch findet. SEINEN Stil. Und er tritt Dir liebevoll in den Allerwertesten dies ebenfalls zu tun – nämlich deinen eigenen Stil zu finden, statt den Anderer zu imitieren.
Steffen Böttcher teilt seine Erkenntnisse, warum Festbrennweiten besser als KIT-Objektive sind, beschreibt seine Entdeckung von Perspektive, Brennweiten, Verschlußzeiten und Schärfentiefe und warum letztere doch nicht die sichergeglaubte Allzweckwaffe ist. Licht ist, wie auch auf der Knackscharf-Tour, ein wichtiges Kapitel. Genauso kommen aber die Techies mit Themen wie HDR, Tilt/Shift, Kugel und Brenizer-Panorama auf ihre kosten. Der Stilpirat beschreibt sein teils unnützes fotografisches Wettrüsten, Zweifel, Frust und wie man damit umgehen und sich selbst wieder aus der Pampe ziehen kann. Steffen Böttcher macht dabei auch vor der Verwendung von Kraftausdrücken nicht halt, auch wenn ihn nach eigenen Aussagen das Lektorat hier immer wieder in die Schranken wies. Hier und da hätte ich mir mehr Details gewünscht, aber in den Passagen, wo sich mir Fragen stellen, sehe ich es als Antrieb, es gefälligst selbst herauszufinden.
Dieses Buch ist anders. Es packt Dich, wie eben – eine Abenteuergeschichte. Für mich ist dieses Buch vor allem eins: Pure Motivation! Es zeigt, dass auch ein Fotograf, der das wärmende Feuer des fotografischen Olymps schon deutlich spürt, auch mit dem Schotterweg am Fuße des Berges angefangen hat. Dieses Buch zeigt Dir, wie Du die Steine aus dem Weg räumst und nicht in die Versuchung kommst, Dir gar eigene in den Weg zu legen.
Wer Steffen Böttcher, wie ich auf der Knackscharf-Tour 2011, persönlich kennenlernen durfte, der merkt schnell, dass er für die Fotografie brennt. In seinen Adern fließt Entwickler, aus seinen Poren strömt die Leidenschaft für das perfekte Bild und jeder, der nicht von seinem Virus angesteckt wird, lebt in einer eigenen Biosphäre. Und genau diese Leidenschaft trieft förmlich von jeder Seite dieses Buches und spornt Dich an, ihm nachzutun und endlich in See zu stechen!
Ay, Cäpt’n! Tampen los!


