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Nikon D800 – Fluch oder Segen?

11. Oktober 2011 — 3 Kommentare

Nach etlichen Gerüchten über eine Ablöse der D700 werden die vermeintlichen Spezifikationen einen Nikon D800 nun etwas konkreter. Laut Nikon Rumors sind das:

  • Name: Nikon D800
  • 36MP sensor
  • 100% viewfinder coverage
  • Improved AF with face recognition – the D800 will still have 51 points AF point
  • Dual memory card slots (still not sure if they will be SD, CF or both)
  • USB 3.0
  • ISO range: 100 – 6400, ISO LO @ 50 and  ISO HI-2 @ 25600
  • The screen will be larger than 3 inches
  • The D800 will not have built-in GPS
  • Expeed 3 processor
  • There will be two different D800 versions/models, one with the antialiasing filter removed

Ehrlich gesagt, bin ich davon ziemlich entsetzt, sollten sich diese Features bestätigen. Seit langer Zeit warte ich nun schon auf eine Ablöse der D700, da ich in das Vollformatlager wechseln möchte und insbesondere auf eine hohe ISO-Power warte. Die 36MP bedeuten eine Verdreifachung des zu verarbeitenden Datenvolumens, was sich schon in der Kamera auf die Serienbildauslösung auswirkt. So schafft die D800 gerade mal 4fps im FX-Modus, was weniger als bei der D700 ist. Allerdings versetzt mich die dahinterliegende Verarbeitungskette noch mehr ins Grübeln: Aufgrund der Verdreifachung der MP bedeutet dies im Umkehrschluß ungefähr eine Größe von 25MB pro RAW. Für den Plattenplatz ist dies vielleicht noch ertragbar, weil dieser billig ist, dies bedeutet aber auch, dass sich die Verarbeitung z.B. in Lightroom, bei gleichbleibender Infrastruktur verschlechtern wird. Mit meinem MacBook, Dual Core, 4GB RAM, kommt es nach einiger Zeit durchaus häufiger vor, dass die Maschine ins swappen kommt und LR neu gestartet werden muß. Dies sollte sich nach aller Wahrscheinlichkeit nach bei größeren Datenmengen noch gravierender zeigen. Bei einem umgerechneten Preis von ca. 2900-3000 EUR für die Kamera kann man wohl dann auch schon bald mit einem notwendigen Upgrade der Infrastruktur dahinter rechnen.

Mein Kurzfazit: Diese Pixelmanie brauche ich nicht! Mein Fokus liegt auf der ISO-Power. Mir ist schon klar, dass Nikon sich bei den Produktlebenszyklen von ca. drei Jahren (D700) etwas Puffer verschaffen möchte, aber imho ist bei diesen Features die D800 kein Nachfolger der D700 im eigentlichen Sinne.

Im Moment sind dies alles noch Gerüchte. Sollten sich diese Bewahrheiten, wäre mein nächstes Ziel die auslaufende D3s oder ihr potentieller Nachfolger, die D4(s). Die Wahl zwischen den beiden würde dann der Preis entscheiden.

3 Antworten an Nikon D800 – Fluch oder Segen?

  1. Mir geht es ganz genauso! Der Rattenschwanz an Problemen der da dran hängt, ist elendig!

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