Home > Schwarzweißfotografie

Archiv für Schwarzweißfotografie

Nach ner ziemlich fiebrigen Grippewoche endlich wieder mal raus gegangen und das Herbstfestival auf Schloss Rheydt besucht – die Fuji X-100s darf da natürlich nicht fehlen.

Das Herbstfestival ist eigentlich eine Mischung aus gehobenen Handwerksmarkt mit Möbeln, Kleidung, uvm. und einer idyllischen Fressmeile – dabei keineswegs „billig“, sondern durchaus ansprechend.

Nachfolgend ein paar Schnappis vom kurzen Besuch (Ehrlicherweise sei gesagt, dass darunter auch zwei Bilder von einem wirklich billigen Trödelmarkt gerutscht sind – ihr werdet sie erkennen.)

Kaffee

Hut

Kaffee & Kuchen

A Sign

Eingang TagesflatrateSelbstbildnis

 

Rolleiflex 3.5f

Seit einiger Zeit widme ich mich wieder der analogen Fotografie. Irgendwann im letzten Jahrhundert habe ich das tatsächlich mal gelernt. Irgendwie mag ich den Umstand, sich über das Bild, seiner Wirkung und Belichtung im Vorfeld Gedanken zu machen und mit nur einem sehr begrenztem Filmmaterial durch die Gegend zu ziehen, auch wenn das bedeutet, bei der Entwicklung eine herbe Enttäuschung zu erleben. Seit ein paar Jahren habe ich nun eine Lomo LC-A+, die ich aber nur noch selten verwende. Vor 2 Jahren kam eine Pentax 67 hinzu, die mir aber zu groß ist, um damit auf die Straße zu gehen – aber dieses Biest war schon immer ein Kindheitstraum. Erst kürzlich erwarb ich eine Rolleiflex 3.5f, die mir ob ihrer Größe und Resultate bisher ideal erscheint – und bevor die Preise endgültig durch die Decke schiessen…

Natürlich gehört es auch dazu, die verschossenen Schwarzweißfilme selber zu entwickeln. (an Farbe traue ich mich derzeit noch nicht heran.) Hierbei gehöre ich sicherlich nicht zu den Puristen und versuche, die alte mit der neuen Welt zu verbinden.

Ich habe mal auf einer Seite zusammen geschrieben, wie ich analoge Schwarzweißfilme entwickle. Die Seite wird wohl ewig under construction sein. Gerne nehme ich Euer Feedback entgegen und baue es in die Seite ein.

Aber seht selbst…

Related Images:

Bewegung in Bahnen

1. Mai 2013 — kommentieren

Obwohl es den Anschein hat, dass das Ausführen der klassischen SLR nicht mehr en vogue ist und man lieber kleine Systemkameras bei sich trägt, habe ich mich heute mal wieder mit leichtem Marschgepäck auf den Weg gemacht. Ohne konkretes Ziel, Vorstellungen oder ähnlichem. Ein Umstand, der sich bei mir schon seit längerem eingestellt hat. Gepaart mit der Einstellung „es gibt nicht das perfekte Foto“ bin ich auch mehr und mehr zufrieden mit den Ergebnissen. Allein das Komponieren des Bildes, den Auslöser drücken, das Schlagen des Spiegels zu hören… das macht mich glücklich. Das erinnert mich an ein Spruch des von mir geschätzten Stilpiraten:

Wenn ich fotografiere, bin ich glücklich!

Indeed.

Erst bei der Betrachtung der Ergebnisse bemerkte ich, dass ich still und heimlich ein „Thema“ aufgenommen habe: Linien, Bahnen, Bewegung Mobilität.

 

Bewegung in Bahnen

Bild 1 von 16

 

Related Images:

3pleXposure

1Frame: Mirrors

27. April 2013 — kommentieren

Mirrors

Rolleiflex 3.5f

Nachdem mein Auto mich letzte Woche daran hinderte, konnte ich nun endlich zur Bryan Adams Exposed – Ausstellung. Diese gastiert derzeit im NRW-Forum in Düsseldorf. Bryan Adams, ein überaus erfolgreicher Musiker, hat es seit einigen Jahren vielen seiner Kollegen gleich getan und sich auch noch anderen Bereichen der Kunst verschrieben. In seinem Fall eben der Fotografie.

Ich glaube, wenn man jeden Tag immer wieder dasselbe tut, wird man es irgendwann über – man wird müde. Wenn man das Szenario ab und an ändert, ist das gut für alles was man tut – man sieht die Dinge in einem neuen, frischen Licht. – Bryan Adams

Ich muss zugeben, dass ich nie ein großer Fan seiner Musik war, auch wenn mir nach dem Besuch die ganze Zeit „The Summer of ’69“ durch den Kopf geht.

Stars & Sternchen

Sicherlich leben viele der Aufnahmen von den bekannten Gesichtern, die von ihm portraitiert wurden, darunter Ben Kingsley, Amy Whinehouse, Mick Jagger, HM The Queen, Pink, uvm. Beeindruckt hat mich jedoch die Nähe und Intimität dieser Aufnahmen – insbesondere die Bildern von Michael Shannon und Sir Ben Kingsley haben es mir angetan. Auch kann man an den Bildern seine Entwicklung über die Jahre sehr gut nachvollziehen.

Verstümmelte Soldaten

Im krassen Widerspruch zu der strahlenden Glitzerwelt steht der andere Teil der Ausstellung. Er zeigt heimgekehrte, britische Soldaten, die in ihren Einsätzen in Afghanistan und im Irak stark verletzt wurden. Diese Bilder sind hart, provokant und manchmal nichts für schwache Gemüter. Dabei schafft es Bryan Adams, nicht sensationslüstern zu sein. Sie zeigen vielmehr den Stolz, die Würde und teilweise auch den Humor, den sich diese Soldaten erhalten haben und drücken irgendwie ein gewisses „Weiter geht’s!“ aus.

Mein Fazit zu Bryan Adams Exposed

Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt diese Ausstellung im NRW-Forum in Düsseldorf besuchen! Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. Mai, der Eintritt kostet € 5,80. Wer schon einmal einen Vorgeschmack auf die Bilder haben möchte, kann hier reinschauen. („… in The Summer Of ’69!…“)

Bryan Adams Exposed gibt es auch als Bildband hier bei Amazon.

Bryan Adams - Exposed

© Bryan Adams. Amy Whinehouse, 2010, London.

Related Images:

Ich bin schon lange ein Fan der VSCO Film-Presets. Diese Presets simulieren abgestimmt auf die Sensoren der verschiedenen Kamerahersteller (Canon, Nikon und neu: Fuji), die typische Bildwiedergabe von klassischen Analogfilmen. Natürlich gibt es auch eine Standardvariante, falls Eure Kamera nicht von diesen Herstellern ist. Vor ein paar Tagen ist nun das dritte Paket, VSCO Film 03, für Lightroom und Camera RAW erschienen.

Die Presets

Enthalten sind die Emulationen der Filme:

  • PX-70
  • PX-100UV
  • PX-680
  • Time-Zero Polaroid (Expired)
  • Fuji FP-100c
  • Fuji FP-3000b
  • Polaroid 665
  • Polaroid 669 
  • Polaroid 690

Diese Emulationen der Analog-Filme gibt es wie immer in verschiedensten Ausprägungen, also etwas wärmer, kälter, stärker bzw. schwächer betont usw. Neben diesen Emulationen gibt es auch wieder das VSCO-Tool-Set zur Bildbearbeitung zur Veränderung des Kontrasts, Klarheit, Schärfe, Tonwert, etc. Letzteres verwende ich aber eigentlich so gut wie nie, sondern führe dies direkt in Lightroom durch.

Alle drei Presets-Packs – VSCO Film 01 bis Film 03 – sind im übrigen völlig unabhängig voneinander und sind nicht als Updates zu verstehen. Die zwei früheren Pakete enthalten die Simulationen weiterer Filme. Bis Ende Februar sind die Presets des neuen Pakets noch vergünstigt hier für Lightroom und Camera RAW(CS 6) zu haben.

Fazit zu den Presets von VSCO Film 03

Für mich sind diese Presets eine ideale Ausgangsbasis. Wie für alle Presets gilt auch für diese, dass sie nicht as-is zu verwenden sind und immer nachgesteuert werden müssen. Sie liefern aber sehr einfach und schnell einen Eindruck der jeweiligen Bildstimmung. Schaut man sich aber die Sets vieler Fotografen an, könnte man den Eindruck haben, dass fast jeder diese Presets verwendet. Nicht unbedingt also ein Vorteil, wenn man sich diversifizieren will. 😉 Sei’s drum, ich mag sie sehr und finde gerade das letzte Paket sehr ansprechend.

Hier mal ein und dasselbe Bild, welches mit fünf verschiedenen Presets bearbeitet worden ist. Ansonsten wurde am Bild selbst nicht viel verändert und ist quasi out-of-cam.

Von links nach rechts wurden dabei Fuji FP 100c(cool), Fuji FP 3000b, Polaroid 669, Fuji FP-3000b (Early Pull) und Fuji FP-100c verwendet.

 

VSCO - Film 03 - Lightroom Presets

Related Images:

1Frame: Tiergarten

4. September 2012 — kommentieren
2012-mrt-tiergarten-0001

Licht