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Archiv für Objektive

Alles muss raus-Wochen

21. Dezember 2013 — kommentieren

Wegen Talentfreiheit und Raumknappheit habe ich diverse Sachen abzugeben. Bei den Preisen handelt es sich um faire Festpreise und ich möchte nicht handeln. Viele/fast alle Produkte sind kaum benutzt und in entsprechend sehr gutem Zustand. Idealerweise holt Ihr die Sachen direkt bei mir ab und Ihr könnt die Sachen auch gleich ausprobieren. Einen Kaffee und einen Schnack gibt es dann oben drauf. Sollte ich die Sachen versenden müssen, würde ich je nach Größe und Kaufpreis die Versandkosten draufschlagen.

Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II – verkauft

Ich glaube, zu diesem Objektiv braucht man nicht viel sagen. Absolut klasse Tele, welches bei mir leider viel zu wenig zum Einsatz kommt.

Daher könnt Ihr es für 1450.- Euro haben. Tasche, OVP, usw. ist alles vorhanden. Näheres zu der Linse findet Ihr hier.

Nikon 70-200mm f/2.8

Lee Resin Filterhalter für Nikon 14-24mm, Kit inkl. ND 0.6 hart Verlaufsfilter (SW-150 Starter Kit)

Das mit Abstand beste WW-Objektiv hat leider einen Haken. Es hat aufgrund seiner Bauart kein Filtergewinde. Der Lee SW-150 ist wohl der einzig vernünftige Filterhalter für dieses Objektiv. Näheres zu diesem Starter-Kit findet Ihr bei Lee. Für 380.- Euro ist es Eures. OVP und Zubehör inklusive.

Lee SW-150

Lowepro Vertex 100 AW

Der Vertex 100 AW ist eigentlich schon ein genialer Rucksack. Allerdings musste ich feststellen, dass ich nicht so der Rucksacktyp bin. Und da Fototaschen der Schuhtick des Mannes ist habe ich ausreichend Ersatz. Näheres gibt es bei Lowepro. Für 80.- Euro gehört er Euch.

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B+W Zirkular-Polfilter F-Pro MRC S03M DH 58mm – verkauft

Hochwertiger Polfilter von B+W für 58mm-Anschluss (klick). Preis: 35.- Euro.

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Hoya ND 8 Pro1 Digital Filter 62mm – verkauft

Guter Graufilter für 62mm Filteranschluss (klick). Preis: 20 Euro.

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Triggertrap – verkauft

Smartphone-Auslöser für den Nikon MC-30 Anschluss, genaueres siehe hier. Preis: 15.- Euro.

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Saberstrips – verkauft

Interessanter Lichtformer aus US, indem man einfach einen herkömmlichen Blitz steckt. Näheres findet Ihr bei Saberstrip. Den Weg zum Zoll usw. könnt Ihr Euch ersparen, wenn Ihr diese kauft. Insgesamt kann ich hier 2×2 Stk. anbieten. Normalerweise kostet einer $135 plus Transport und Zoll. Ich gebe Euch zwei für 100.- Euro. Die ersten beiden kriegen noch 2 Funkauslöser von Phottix dabei, die in die Röhren passen. Die anderen beiden kommen vom berühmten Stilpiraten. 😉

Saberstrip

RF-602 2in1 Funkfernauslöser und Blitzauslöser für Nikon – verkauft

Das Set besteht aus Auslöser, einem Empfänger und Auslösekabel für Nikon. Siehe hier. Die RF-602 sind wirklich super und ich habe sie selbst noch im Einsatz, zur Blitzauslösung oder als Fernauslöser für Langzeitbelichtungen. Dieses Set habe ich aber doppelt, sodass es noch annährend originalverpackt ist. Preis: 15 Euro.

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Yongnuo Blitzgerät Speedlite YN460-II – verkauft

 Yongnuo Blitzgerät Speedlite YN460-II für Canon, Nikon und Standardblitzschuh, manuell, slavefähig. Neupreis 40.-, bei mir pro Stk. 20.- Euro. (passen in die Saberstrips). OVP.

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Sigma 8 mm F3,5 EX DG Zirkular Fisheye-Objektiv (Nikon F) – verkauft

Geiles Fisheye mit dem man Kugelpanoramen und ähnliches machen kann. Sehr gute Abbildungsleistungen. Näheres gibt es bei Sigma. Für 480.- Euro gebe ich es ab.

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GoPro Kamera & Zubehör Hero3 Black Edition  – verkauft

Die GoPro ist quasi neu. Ich habe sie lediglich ein paar mal ausgeführt. Allerdings nie zu irgendeinem Sportevent. Mehr zur Hero3 findet Ihr hier. Für 280.- Euro ist sie Eure.

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Lensbaby Muse Double Glass (Nikon F) – verkauft

Eindeutig eine interessante Kreativlinse für schöne Tilteffekte (siehe hier). Ich bin aber anscheinend zu doof dazu, sodass ich sie wieder für 90.- Euro abgebe.

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Crumpler Pretty Boy 5500 XXL – verkauft

Nette kleine Tasche für einen Body mit (kleinem) Objektiv und zusätzlichem Objektiv. 20.- Euro.

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Sigma 35mm f/1.4Nach meinen letzten Erlebnissen mit Sigma-Objektiven hinsichtlich Serienstreuung und Unschärfen hatte ich eigentlich eine Regel für mich aufgestellt: Keine Sigma-Objektive mehr.

Doch durch die Fuji X-100s habe ich meinen Gefallen an der 35mm-Brennweite gefunden und somit musste natürlich auch für die Große ein entsprechendes Objektiv her. Nja… als Nikon-DX-Kamera-Besitzer – also Halbformat – ist man ja super mit dem Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G bedient. Im Vollformat wird es da eher dünn – oder aber sehr teuer. Das Nikon AF-S Nikkor 35 mm 1:1,4G ist zweifelsohne ein sehr gutes Objektiv, allerdings schlägt es mit 1.400 € auch mächtig ins Kontor und ist damit fast doppelt so teuer wie das hier vorgestellte Sigma-Pendant. Auch durch die fast durchweg positiven Meinungen auf den diversen Seiten wurde ich auf das Sigma neugierig.

Das Sigma 35mm f/1,4 DG HSM gehört zu der neuen Art-Serie aus dem Hause Sigma. Auch wenn es für viele nicht so ausschlaggebend sein wird, so ist die schlichte Optik des fast gänzlich in schwarz gehaltenen Objektivs schon ein Hingucker. Ebenso ist die Haptik des Objektivs wirklich hochwertig – da wackelt und rappelt nichts. Nach dem Auspacken ist mir zudem das Gewicht aufgefallen: 665gr, das ist schon nen Pfund (+165gr). Nun gut, das Ding ist ja nicht zum Anschauen. Also auf die Kamera damit. Der Bajonett-Anschluss aus Messing schiebt sich geschmeidig auf den Anschluss des F-Bajonetts der Kamera. An dieser Stelle sei gesagt, dass das Objektiv laut Sigma nicht wetterfest ist, was für den ein oder anderen Landschaftsfotografen durchaus ein Kriterium sein kann. Das Handbuch weist zumindest darauf hin, ist für mich aber nicht so entscheidend.

Der Autofokus

Wer bereits Sigma-Objektive kennt, hat sich wahrscheinlich bereits an den extrem geräuschlosen Autofokus der HSM-Objektive von Sigma gewöhnt. Ich hingegen war doch über die Abwesenheit des leisen Surrens des AF-Motors überrascht und musste zunächst einmal prüfen, ob ich nicht aus Versehen den AF abgeschaltet hatte – dem war aber nicht so. Die Geräuschlosigkeit bezahlt der Motor anscheinend auch mit Geschwindigkeit – aber das ist alles noch absolut im Rahmen. Hinsichtlich des AF des Objektivs gibt es im Internet durchaus zwiespältige Meinungen. So berichten einige, über Einstellprobleme im Nahbereich. Tatsächlich ist mir bei einem kleinen Spaziergang mit Kamera aufgefallen, dass in extremeren Situationen der AF seine Probleme hatte – insbesondere bei extremen Gegenlicht, wobei die Kontraste meiner Meinung noch ausgereicht hatten. Reproduzieren konnte ich das Verhalten allerdings nicht mehr, sodass ich das unter Einzel- bzw. Extremfall verbuchen würde.

Die Schärfe

Natürlich habe ich mich erst einmal meinem Leidensthema bei Sigma-Objektiven gewidmet: Der Schärfe. Glaubt man den schicken Marketingfolien (und diversen Tests) so soll das Objektiv neue Maßstäbe setzen. Oha. Nach einem kurzen Test fällt mir ein (wirklich) leichter Frontfokus in der Offenblende auf – dieser ist mit der AF-Feinabstimmung der Kamera aber schnell austariert. Dieser Umstand ist im Übrigen kein Sigma-Thema oder ein Problem dieses speziellen Objektivs. Eine Feinabstimmung – auch bei Nikon-Objektiven – kann wahre Wunder bewirken. Ab Blende 2.8 ist die Linse in jedem Fall schon extrem knackig, ab 5.6 brutal scharf. Subjektiv würde ich behaupten, dass die Schärfe in den Blendenbereichen bis 2.2 zu den Rändern leicht abfällt, aber das ist absolut okay und gehört in die Hände der Pixelpeeper.

Das Bokeh

Ganz kurz – weich. Das ist wirklich schön und es gibt nix zu meckern.

Was mir allerdings aufgefallen ist, dass die hellen Bereiche des Bokeh irgendwie stark „strahlen“. Das habe ich in der Art noch nicht gesehen.

Fazit

Das Sigma 35mm f/1,4 DG HSM gestaltet sich für mich tatsächlich als gute Alternative zum Nikon 35mm f/1.4. Insbesondere der erheblich günstigere Preis macht das Sigma zu einer sehr guten Alternative. Die Abbildungsleistung ist wirklich sehr gut und führt dazu, dass sich bei mir der Name Sigma rehabilitiert hat. Gerade im Offenblendenbereich hat man bei Sigma ordentlich draufgelegt, was eine enorme Verbesserung im Gegensatz zu früher ist. Diejenigen, die gerne bei Wind und Wetter (und auch Sand) draußen fotografieren gehen, sollten sich die Anschaffung allerdings überlegen, da es nicht wettertauglich ist. Für mich fällt dies aber weniger ins Gewicht.

Sigma 35mm f 1.4 Sigma 35mm f 1.4 Sigma 35mm f 1.4

 

Lange habe ich mit mir gerungen – Lohnt sich der Umstieg vom Nikon 85mm 1:1.8D auf den Nachfolger Nikon 85mm 1:1.8G?

Durch einen glücklichen Zufall kam ich nun relativ günstig an das Nachfolgemodell, was mir die Möglichkeit gibt, beide Linsen mal -rein subjektiv- miteinander zu vergleichen. Dabei werde ich allerdings keine Test-Charts abknipsen und irgendwelche hochwissenschaftlichen Tests in der Sahara und am Nordpol durchführen. Das überlasse ich den Experten aus den diversen Foren.

Eine weitere Frage, ob das 1:1.4G einen Preisunterschied von mehr als 1000€ rechtfertigt, hat Paddy bereits in seiner Blogpost beantwortet. Da ich dieses Objektiv nicht besitze, nehme ich sein Statement (wie so oft) als gegeben hin.

Kommen wir zuerst zu den nüchternen Spezifikationen:

Nikon 85mm 1:1.8D

Nikon 85mm 1:1.8D

  • Maximale Blende: f/1.8
  • Minimale Blende: f/16
  • Optischer Aufbau Linsen/Glieder: 6/6
  • Minimalabstand: 85cm
  • Gewicht: 380g
  • Filterdurchmesser: 62mm
Nikon 85mm 1:1.8G

Nikon 85mm 1:1.8G

  • Maximale Blende: f/1.8
  • Minimale Blende: f/16
  • Optischer Aufbau: 9 Linsen in 9 Gruppen
  • Minimalabstand: 80cm
  • Gewicht: 350g
  • Filterdurchmesser: 67mm
  • SWM – Silent Wave Motor

Von den reinen Specs besitzt das G-Modell also mehr Linsen/-gruppen und hat einen größeren Filterdurchmesser. Zudem ist es etwas leichter, was man tatsächlich spürt. Das D-Modell hat zwar mehr Blendenlamellen (9) als das 1:1.8G (7), allerdings wirkt die Blendenöffnung etwas „runder“. Insgesamt ist das G-Modell auch etwas größer: so ca. einen Objektivrückdeckel.

Durch den eigenen AF-Motor, welches das G-Modell besitzt, ist die Linse auch an den Modellen D3200 und D5100 verwendbar. Grundsätzlich ist das auch beim D-Modell der Fall, aber eben ohne Autofokus.

Autofokus ist ein gutes Stichwort: Als erstes fiel mir auf, dass der AF des 1:1,8G relativ langsam ist – vielleicht sogar langsamer als der des 1:1,8D. Ich habe es nicht gemessen, aber diese -wieder rein subjektive- Empfindung kann auch daran liegen, dass der AF-Motor des D-Modells deutlich spür- und hörbarer ist und man so ein direktes „feedback“ hat, wenn der Autofokus sitzt.

Für beide Modelle musste ich in meinem Fall die AF-Justierung der D700 bemühen, da die defaults für mich kein zufriedenstellendes Ergebnis ergaben. Zur Einmessung verwende ich meist den Fokus-Detektor von Traumflieger. Es gibt hierfür auch fertige Modelle von Spyder, u.ä., aber mir reicht das Basteldings. (Memo an mich selbst: Vielleicht sollte ich aber auch einfach mal aufhören,  ständig in jede Aufnahme bis zum Anschlag hinein zu zoomen.)

Dem 1:1,8G wird nachgesagt, dass es durch seine asphärischen Linsen die Bildung von Lens Flares verringern bzw. vermeiden soll. Eigentlich mag ich Lens Flare, aber aufgrund des derzeit fehlenden Sonnenscheins kann ich Gegenlichtsituationen in diesem Test ohnehin nicht berücksichtigen. Dazu vielleicht später mal mehr, wenn sich endlich mal wieder der Lorenz zeigt.

Kommen wir aber zu den Bildern. Nachfolgend mal zwei Testaufnahmen, für die die „Test-Schantalle“ des Hauses buchstäblich den Kopf hinhalten musste. Die Bilder sind in keinster Weise bearbeitet und erheben keinen künstlerischen Anspruch. Die Belichtungseinstellungen sind jeweils gleich (Blende 2,2, Zeit 1/1250s, ISO 400). Auch wurden keine Profilkorrekturen vorgenommen. Fokussiert wurde aus Kamerasicht auf das rechte Auge.

Nikon 85mm 1:1,8G Portrait

Nikon 85mm 1:1,8G

Nikon 85mm 1:1,8D Portrait

Nikon 85mm 1:1,8D

 

 

 

 

 

 

 

Für meine Begriffe ist das 1:1,8G einen Tick kontrastreicher und etwas „wärmer“ in der Wiedergabe.

Für die Schärfefetischisten hier noch mal ein Crop des Fokuspunkts:

Nikon 85mm 1:1,8G Crop

Nikon 85mm 1:1,8G

Nikon 85mm 1:1,8D Crop

Nikon 85mm 1:1,8D

 

 

 

 

 

 

 

Hier zeigt sich für mich der größte Unterschied. Allerdings, wie schon oben erwähnt, habe ich für beide Objektive eine AF-Justierung vorgenommen und ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob dies nicht die Ursache für den Unterschied ist oder ob es wirklich am Objektiv liegt. Das werde ich bei Zeit mal erforschen.

Insgesamt zeigt sich wieder, dass der Vorgänger nicht unbedingt sofort kaputt ist, sobald ein Nachfolgemodell erscheint. Aus anderen Quellen habe ich aber bereits schon gehört, dass die D-Modelle generell an der D800 merkwürdige Resultate hinsichtlich Schärfe liefern. Ob das nun an der Kamera, welche derzeit anscheinend noch generell Probleme hat, oder am Objektiv liegt, kann ich nicht bewerten, da ich den Body nicht besitze. Für die, die schon auf die mögliche D600 schielen, ist das G-Modell sowieso die richtige Wahl, da sie wahrscheinlich wie die D3200 und D5100 keinen eigenen AF-Motor besitzt.

Ich werde das 1.8G auch auf jeden Fall behalten. Weitere Aufnahmen werden demnächst folgen.

Nikon AF-S 28mm 1:1.8GNun ist das Nikkor AF-S 28mm 1.8G auch bei amazon vorbestellbar.

Ich habe mir die letzten Tage diverse Einträge zu der Linse durchgelesen und bin schon sehr gespannt auf das neue Objektiv. Von den reinen Daten passt es mir super in den Kram; so liegt es fast in der Mitte der von mir gewünschten Brennweiten 35 und 24mm. Dies ist zwar „nur“ ein 1.8er, statt ein 1.4er, dafür aber auch für weniger als die Hälfte des Preises.

Das 28mm 1:1.8G ist kompatibel zu digitalen Nikon Spiegelreflexkameras mit FX-Format oder DX-Format sowie zu digitalen Spiegelreflexkameras der Einstiegsklasse, die keinen integrierten Autofokusmotor besitzen. Das Objektiv wird wahrscheinlich Ende Mai ausgeliefert. Sobald es hier auf dem Tisch liegt, gibt es mehr.

Update: Das Objektiv ist mittlerweile eingetroffen. Ein Quick-Test folgt demnächst hier.

Nikon hat heute drei neue Produkte vorgestellt. Die Nikon 3200 als Einsteigermodell, den passenden WLAN-Adapter WU-1a und das Nikkor 28mm f/1,8G.
Nikon D3200Die Nikon 3200 kommt schon mit sehr guten Leistungsdaten daher.

  • CMOS-Sensor im DX-Format mit 24,2 Megapixel
  • Full-HD (1080p)-Video
  • ISO 100-6.400
  • Serienaufnahmen mit 4 Bilder/s
  • Autofokussystem mit 11 Messfeldern
  • Kompatibel mit dem WLAN-Adapter WU-1a

Letzteres ist besonders interessant, wenn man bedenkt, dass der Adapter gerade mal 70.- € kosten soll. Die weiteren WLAN-Adapter von Nikon, wie der WT-4 oder der WT-5 reißen ansonsten ein ziemlich großes Loch in den eigenen Geldbeutel. Der WU-1a ist derzeit auch nur mit der D3200 und mit einem Smartphone oder Tablet mit Android kompatibel. Ich hoffe, dass hier ebenfalls noch iOS und andere Kameramodelle unterstützt werden.

Die Kamera wird wahrscheinlich mit einer 18-55mm KIT-Scherbe für ca. 700.- € ausgeliefert. Bei dem Preis kann man schon fast nicht mehr von einem Einsteigermodell sprechen, aber ich bin trotzdem mal gespannt. Die Samples sehen aber schon mal gut aus.

Interessanter für mich wird es beim neu erschienen Objektiv, dem 28mm f/1.8G. Zum einen schiele ich schon lange auf das 24mm f/1.4G, welches aber auch locker mit 1.800.- € zu Buche schlägt. Zum anderen liegt es fast in der Mitte vom 24mm und dem 35mm. Somit könnte das eine echt gute Alternative sein. Der Preis liegt wahrscheinlich bei 700.- € und wird Ende Mai verfügbar sein.

 

 

nikon50mm18g Bei dem ganzen Trubel um das Erscheinen der Nikon D4 ist fast die Neuauflage des 85mm f/1.8 untergegangen. Das 85mm-Objektiv ist das Portraitobjektiv schlechthin. Wenn man bedenkt, dass das f/1.4G mit knapp 1600.- € zu Buche schlägt, ist die Linse mit wahrscheinlich 530.- € jetzt eine ideale Ergänzung des Nikonportfolios. Zwar gibt es auch noch weiterhin das Nikon 85mm f/1.8D, welches sich aber nicht an Kameras ohne eigenen AF-Motor (D3100, D5100) betreiben lässt. Ob ein Wechsel vom f/1.8D zum 1.8G für die anderen lohnt, kann ich derweil nicht beurteilen. Wenn möglich, werde ich mal versuchen, eine Teststellung zu ergattern. Näheres zum neuen Objektiv gibt es auf der Produktseite von Nikon.

Persönlich bin ich mit dem 1.8D sehr zufrieden. Vor einiger Zeit habe ich den Wechsel vom 50mm f/1.8D auf das 50mm f/1.4G gewagt und muss im Nachhinein festhalten, dass der Unterschied nicht so gravierend ist. Negativ war sogar die deutlich langsamere AF-Geschwindigkeit.

2011-mrt-geldern-0005 Ja, ich kenne die Diskussionen hinsichtlich der Qualität von Objektiven von Fremdherstellen, wie Sigma, Tamron und Co. Diese Diskussionen sind auch nicht ganz unbegründet, wie mich der Kauf des Sigma 24-70mm 2,8 DG EX HSM lehrte. Allerdings muss man auch bedenken, dass das entsprechende Pendant beim Originalhersteller Nikon mal fast das Doppelte kostet Nikon AF-S Zoom-Nikkor 24-70mm 1:2,8G ED).
Tatsächlich habe ich bemerkt, dass ich ein Opfer der Serienstreuung geworden bin und die Fokussierung insbesondere im Offenblendbereich stark zu wünschen übrig ließ. Dieser Effekt verstärkte sich umso mehr bei einer weitwinkligen Brennweite, sodass ich erst ab Blende 4 brauchbare Ergebnisse erhielt. Herb enttäuscht war ich kurz davor, meine Lehren daraus zu ziehen („Wer billig kauft, kauft doppelt“) und das Sigma gegen das Original einzutauschen.

Doch dann kam mir Idee, einfach mal beim Sigma-Service anzurufen und mein Problem zu schildern. Kurzerhand wurde mir angeboten, dass ich das Objektiv (optional samt Kamera) zur Justierung des Fokusses einschicke. So packte ich also das Objektiv ein und schickte es nach Sigma – ohne Kamera, da sich für mich hier eh bald ein Wechsel ergibt und ich ins Vollformatlager wechseln möchte. Nach ca. 12 Tagen erhielt ich mein Objektiv zurück und war absolut überrascht, aufgrund der Verbesserungen. Die Fokussierung ist knackscharf bei Blende 2,8 – auch bei allen Brennweiten, die Abbildungsleistung insgesamt sehr gut, das Bokeh butterweich. Ich habe nicht den Vergleich zum „Original“, aber für rund 800 Euronen ist es ein ordentliches, lichtstarkes Objektiv.

Zusätzlich muss ich sagen, dass ich mit dem Sigma-Service sehr zufrieden bin. Die Auskünfte waren konkret und die Zusagen hinsichtlich Zeit waren richtig.

Sicherlich kann man sich nun fragen, warum nicht gleich so? Die Antwort dürfte sich dann bestimmt im Preis widerspiegeln.Ob ich nochmal ein Sigmaobjektiv kaufen würde, kann ich im Moment nicht sagen. Die nächste Anschaffung wird das Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II sein, da habe ich mich bereits festgelegt. Allerdings hat Sigma recht ordentliche Linsen im extremen Weitwinkelbereich. Dort werde ich sie sicherlich in die engere Wahl mit aufnehmen.