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Piwik

Ich muss zugeben, dass ich mir immer noch nicht ganz im Klaren bin, ob ich nun Google Analytics oder Piwik zur Webanalyse verwenden soll. Google Analytics hat den Vorteil, dass es fast out-of-the-box läuft und ich mir keine Sorgen um Verfügbarkeit und Skalierbarkeit machen muss. Andererseits schickt man seine Daten damit auch zur Datenkrake und man weiss nicht, was dort damit gemacht wird.

Piwik installiert man sich mittlerweile aber auch recht einfach lokal bzw. in seinem Webspace (Das soll jetzt hier nicht das Thema sein). Was allerdings lange Zeit fehlte bzw. nur durch Plugins möglich war, war die Geoanalyse, also die Standorte der Besucher zu bestimmen. Mit der Version 1.9 von Piwik ist dies auch ohne Plugin möglich.

Hierfür benötigt man allerdings eine GeoIP-Datenbank, in der Länder, Regionen und Städte nach IPs aufgeschlüsselt werden. Die wir für Piwik benötigen, gibt es bei Maxmind in einer kostenpflichtigen und in einer kostenlosen Version, wobei die kostenpflichtige genauer ist/sein soll. Für meinen Fall reicht mir die kostenlose Version.

Um eine bestehende Piwikinstallation um dieses Feature zu erweitern sind allerdings ein paar Handgriffe nötig.

In meinem Fall ist der Hostinganbieter HostEurope, wo ich ein Webpack L – Paket habe. Hierauf bezieht sich auch diese Beschreibung. Bei anderen Anbietern dürfte es aber ähnlich sein.

Nachfolgend möchte ich meine Schritte beschreiben.

Download der GeoIP-Datenbank

Wie schon eingangs erwähnt, benötigt man die Datenbank, um die IP und den ISP nach seinem Standort aufzulösen. Die kostenlose Version von Maxmind kann man unter GeoIP-Datenbank beziehen. Ich habe die „GeoLite City“ verwendet.

Installation der Datenbank

Die heruntergeladene Datei müsst Ihr dann entpacken und in GeoIPCity.dat umbenennen, damit Piwik später darauf zugreifen kann. Die Datei legt Ihr dann in Eurer Piwikinstallation unter <PIWIKROOT>/misc ab.

Anmerkung: Die Datenbank muss hin und wieder aktualisiert werden. Ggfs. gibt es aber in einer der zukünftigen Versionen von Piwik eine Aktualisierungsfunktion.

Aktivieren der Standortbestimmung

Damit die Standorte der Besucher auch aufgeschlüsselt werden können, muss diese Funktion noch unter Einstellungen->Standortbestimmung aktiviert werden.

Dafür gibt es vier verschiedene Möglichkeiten:

  • Standard
  • GeoIP (Php)
  • GeoIP (PECL)
  • GeoIP (Apache)

Hier wird Euch auch gleich angezeigt, welche Module bereits installiert sind. Auf der rechten Seite seht Ihr auch gleich, welche Ergebnisse diese Module liefern.

geopipIn meinem Fall war es so, dass nur die  GeoIP (Php)-Extension das Ergebnis mit einer Stadt lieferte. GeoIP (PECL) war zwar installiert, lieferte aber nur das Land. Also habe ich GeoIP (Php) gewählt, welches allerdings nicht die beste Lösung für High-Traffic-Seiten ist. Da sollte man eher auf GeoIP (Apache) oder GeoIP (PECL) zurückgreifen – für mich langt es aber so.

Aktualisieren der aktuellen Logs

Um die aktuellen Logs mit Geodaten zu versehen, gibt es bereits ein fertiges Skript unter misc/others/geoipUpdateRows.php, welches einfach aufgerufen wird.

Da ich aber nur GeoIP (Php) zur Verfügung hatte, welches die korrekten Daten lieferte, bedurfte es einen kleinen Workarounds:

Im Skript habe ich den Bereich für die Bestimmung des PECL-Moduls einfach auskommentiert, sodass GeoIP (Php) als Provider verwendet wird.

// try getting the pecl location provider
#$provider = new Piwik_UserCountry_LocationProvider_GeoIp_Pecl();
#if (!$provider->isAvailable())
#{
#  Piwik::log("[note] The GeoIP PECL extension is not installed.");
#  $provider = null;
#}
#else
#{
#  $workingOrError = $provider->isWorking();
#  if ($workingOrError !== true)
#  {
#     Piwik::log("[note] The GeoIP PECL extension is broken: $workingOrError");
#     if (Piwik_Common::isPhpCliMode())
#     {
#        Piwik::log("[note] Make sure your command line PHP is configured to use the PECL extension.");
#     }
#     $provider = null;
#  }
#}

Danach kann man das Skript einfach einfach aufrufen.

php ./geoipUpdateRows.php

Sofern man keine Console hat, geht dies auch im Browser mit:

http(s)://<MEINPIWIKHOST>/misc/others/geoipUpdateRows.php

Aktualisierung der Archivdaten

Vorsicht: Solltet Ihr Eure Archivdaten regelmäßig löschen, solltet Ihr von den nächsten Schritten absehen, da Ihr sonst alle Altdaten verliert. Schaut am Besten vorher unter Einstellungen->Allgemeine Einstellungen->Alte Besucher-Logs und Berichte löschen nach.

Damit nun auch die Archivdaten älterer Logs mit Geodaten versehen werden, genügt es in der Datenbank alle Tabellen beginnend mit piwik_archive_* zu löschen. Das könnt Ihr wieder auf der Konsole oder aber über phpMyAdmin o.ä. tun. Piwik aktualisiert diese Daten automatisch beim nächsten Aufruf oder aber per cronjob – je nach dem, wie Ihr es konfiguriert habt.

Dies kann je nach Datenmenge ziemlich lange dauern. Am Besten schaut Ihr in der DB nach, wann diese Tabellen wieder verfügbar sind.

Anzeige der Geodaten

Sofern nun alle Aktualisierungen durchgelaufen sind, stehen die Geodaten zur Verfügung. Um diese anzuzeigen, könnt Ihr entweder die Widgets Besucherstandort (Stadt) bzw. Besucherstandort (Region) verwenden oder sie unter Besucher->Standorte und Provider einsehen.

Anmerkung: In der aktuellen Version 1.9.2 von Piwik ist das Abspeichern des Dashboards b0rken. Daher wird das Hinzufügen der Widgets auf das Dashboard nicht abgespeichert und sie sind beim nächsten Aufruf wieder verschwunden.

Seit einigen Tagen habe ich mir die App 645 Pro installiert. Ich muss sagen: die App hat es echt in sich. Vorher – und auch jetzt noch – habe ich für die iPhone-Fotografie Camera+ verwendet.

Mit 645 Pro ist es nun möglich, neben dem normalen JPG-Format auch verlustfreie Aufnahmen im TIFF/dRAW-Format zu machen. Letztere sind auf dem iPhone selbst nicht zu betrachten und müssen per iTunes synchronisiert werden. Die Dateigröße beträgt stattliche 10MB.

pro645-screenshot

Was mir sofort auffiel, ist die intuitive Bedienung. Sämtliche Funktionen sind direkt von der Oberfläche aus erreichbar. Versteckte Untermenues gibt es nicht. Die einzelnen Tasten sind meist mehrfach belegt – kurzes Drücken oder gedrückt halten eines Buttons haben verschiedene Veränderungsmöglichkeiten. Falls man die einzelnen Funktionen mal vergessen hat, kann man schnell im integrierten Handbuch nachschlagen. Die Funktionen sind aber eigentlich alle schnell erlernbar.

Aus fotografischer Sicht ist auch „alles dran“: Spot- und Mehrzonenmessung, Weißabgleich, Selbstauslöser, RealTime-Histogramm und ein Low-Light-Modus ermöglicht Aufnahmezeiten bis zu einer Sekunde. Mit Hilfe des Umschalters für verschiedene „Camera Backs“ lässt sich auch das Aufnahmeformat verändern, welches vom Panoramaformat 6:17 über 6:9 und 6:4,5 bis hin zu 6:7 und dem quadratischen 6:6 reicht. Ebenso kann man zwischen sieben verschiedenen Filmtypen wählen: vier Farb- und drei S/W-Filme:

  • K14: warme Farben und tiefes Schwarz
  • FC5: kräftige Farben, besonders für Naturaufnahmen geeignet
  • E6K: etwas kühlerer Farbcharakter
  • C42: Standardeinstellung, feinkörnige, natürliche Farben
  • T3: klassischer Schwarzweißfilm
  • H5: starke, harte Kontraste in schwarzweiß, mittleres Korn
  • F4: feinkörniger S/W-Film, weiche Kontraste
Mit dem aktivierbaren Live Preview kann man die Auswirkungen der Filmauswahl sofort begutachten.
Als weiteres Goodie gibt es noch mehrere Gridfunktionen, die mir als notorischer „Schiefsteher“ helfen, das Motiv gerade auszurichten.
Nachfolgendes Bild habe ich mit der App gemacht. Das TIFF habe ich mit iTunes synchronisiert und mit Lightroom gewandelt (keinerlei Korrekturen).
Fazit: I like! 645 Pro ist bisher die beste Foto-App, die ich kenne. 645 Pro gibt es derzeit für 2,39 € in Deinem iTunes.

iomega_ix2-200  Nachdem ich mir vor einiger Zeit ein iomega ix-2 200 NAS geholt habe, um in erster Linie eine Lösung für ein kontinuierliches Time Machine-Backup zu haben, war mit Erscheinen von Mac OS X Lion damit auch schnell wieder große Frustration angesagt. Dieses verfl*** Teil konnte damit nämlich nicht mehr umgehen. Anscheinend war iomega/EMC von dem Erscheinen der neuen MacOS-Version so überrascht, dass sie es bis heute nicht fertig gebracht haben, ein Update der Firmware zu veröffentlichen – erst diese Woche kam ein Update für den Nachfolger, der ix2-200 Cloud Edition auf den Markt. Für die Non-Cloud Version – Fehlanzeige. Ein Gerät wohlgemerkt, was sie bis dieses Jahr noch vertrieben haben!

Da für mich das Time Machine – Backup wichtig war, mutierte somit das NAS zu einem nutzlosen Backstein in meinem Regal. Der normale AFP-Zugriff musste ebenfalls angepasst werden, da die neue Verschlüsselung von Netalk ebenfalls nicht unterstützt wurde. Heute würde ich mir sicherlich ein QNAP oder Synology NAS holen, die den neuen AFP-Zugriff und Time Machine innerhalb einer Woche nach Erscheinen von MacOS Lion unterstützten, aber der ix2-200-Klotz war nun mal schon da.

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Kingston KTA-MB1066K2 Arbeitsspeicher 8GB (1066MHz, 204-polig SO-DIMM, 2x 4GB) DDR3 Kit für Apple NotebookIch habe soeben erfolgreich mein MacBook (Late 2009) auf 8GB Ram aktualisiert. Offiziell werden laut Apple nur 4 GB RAM, welche vorher verbaut waren, unterstützt. Mit Hilfe dieses RAM-Kits war das Upgrade aber problemlos möglich. Der Einbau war ebenfalls problemlos. Einfach die Bodenplatte entfernen und die bestehenden RAM-Riegel durch die neuen, 2x4GB-Riegel ersetzen. Ein geöffnetes Lightroom, Browser, Photoshop, etc. sind nun (endlich) kein Problem mehr.

Adventskalender

1. Dezember 2011 — kommentieren

In diesem Jahr hat Amazon mal wieder einen Adventskalender mit ein paar Schnappern bereitgestellt. Wer also noch das passende – auch nicht Fotografie bezogene – Weihnachtsgeschenk sucht, wird hier vielleicht fündig.

Ob etwas für Euch dabei ist, erfahrt Ihr hier.

Erfolgreicher Umzug

25. August 2011 — kommentieren

Ich kann es kaum glauben, aber der Domainumzug von 1und1 (ehemals puretec) zu Host Europe verlief reibungslos und in kurzer Zeit.
Mein Befürchtungen, dass nun meine Domain nach gut 14 Jahren flöten geht, haben sich zum Glück nicht bestätigt.
Sämtliche Inhalte, Mails, etc. konnte ich problemlos von Provider A zu Provider B transferieren. Chapeau! Ick freu mir.

Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines iPad2. Nachdem ich nun heute, den 19.04., auch das zugehörige SmartCover erhalten habe, sehe ich als vollständig an. 🙂
Die Initialisierung war gewohnt einfach, iTunes und fertig ist die Laube. Nach der Initialisierung war erstmal ein update auf iOS 4.3.2 fällig, das hat es wohl vor Auslieferung nicht mehr aufs Gerät geschafft. Bei der ersten Synchronisation wurden erstmal alle Apps des iPhone installiert, was ich eigentlich nicht wollte. Kurzerhand wurden alle reinen iPhone-Apps deinstalliert. Ansonsten habe ich gestern noch den HDMI-Adapter geholt. Der Anschluss war reibungslos und ich konnte im AppStore meinen HD-Film ausleihen.
Meine Fav-Apps sind derweil Flipboard und Zite. Letzteres hat wohl seine anfänglichen Performanceprobleme überwunden und ist ein cooler Newsgrabber.

Apfelfernsehen…

21. Januar 2011 — 3 Kommentare

Ich möchte nachfolgend über meine Erfahrungen mit dem Apfelfernsehen Apple TV der zweiten Generation berichten.

Immer wieder habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, wie ich auf die Medieninhalte meines NAS – ein IOmega ix2-200 – bequem aus meinem Wohnzimmer ohne Rechneraufbau zugreifen kann. Ebenso sucht ich eine Möglichkeit, wie ich in Zukunft den „physischen“ Gang zu einer Videothek vermeiden kann, um den Typen in Schnellf*ckerJogginghosen aus dem Weg zu gehen.
Nach meiner neu entdeckten Affinität zu Appleprodukten fiel schnell die Wahl auf das Apple TV der 2. Generation.
Bestellung bei amazon, Lieferung in Rekordzeit und leider auch mindestens genauso schnell zurückgeschickt.
Die Inbetriebnahme war wie immer einfach und vorbildlich. W-LAN und appStore-Account sind in Minuten eingerichtet, die Menüführung selbsterklärend.
Zugriffe auf Internetinhalte, AppStore-Filme im Verleih funktionieren problemlos.
ABER:
Wieso ist ausschließlich der Zugriff auf Privatfreigaben von iTunes (ab Version 10 ?) möglich? Mein oben beschriebenes NAS hat einen iTunes-Server integriert, welcher von iTunes selbst auch erkannt wird. Lediglich Apple TV lässt einen solchen Zugriff nicht zu.

Kurzum: Da ich das Jailbreaken nicht als Alternative sehe: Einpacken, zurückschicken, weitersuchen.

Edit (31.12.2011):

Die unten stehende Beschreibung bezieht sich auf Probleme mit MacOS X 10.6 und einem ix2-200 NAS, wobei die Probleme wohl auch mit anderen Herstellern existieren. Mit MacOS X 10.7 (Lion), gab es in Verbindung mit dem ix2-200 noch größere Probleme. Wie Ihr die Umgehen/Beheben könnt, erfahrt Ihr hier.

 

Nachdem ich mir nun endlich das neue MacBook geholt habe, wollte ich auch die TimeMachine-Funktion meines IOMega-Datastore ix2-200 ausprobieren. Allerdings erhielt ich bei Einrichtung lediglich die Fehlermeldung:

Time Machine konnte das Backup nicht abschließen.

Das Image des Backup-Volumes … konnte nicht erstellt werden. (Fehler 45)

Grund hierfür ist anscheinend die Property-Datei, die die UUID des Systems enthält. Um dies zu umgehen, erzeugt man das Image halt „zu Fuß“.

1. Erzeugen des Images

Vorab ist das Image zu erzeugen. Folgender Befehl erzeugt ein 250GB großes Images für den Rechner „markus-mac“
hdiutil create -size 250G -fs HFS+J -volname 'Time Machine Backups' -type SPARSEBUNDLE markus-mac.sparsebundle

2. Erzeugen der Property-Datei

Als nächstes legt man (auf dem Desktop) die Textdatei com.apple.TimeMachine.MachineID.plist an:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE plist PUBLIC "-//Apple//DTD PLIST 1.0//EN" "http://www.apple.com/DTDs/PropertyList-1.0.dtd">
<plist version="1.0">
<dict>
<key>com.apple.backupd.HostUUID</key>
<string>UUID einfuegen</string>
</dict>
</plist>

Wobei UUID einfuegen durch die eigene UUID ersetzt wird. Welche UUID das System besitzt kann man mit folgendem Befehl erfahren:
ioreg -rd1 -c IOPlatformExpertDevice | awk '/IOPlatformUUID/ { split($0, line, """); printf("%sn", line[4]); }'

3. Kopieren der modifizierten Property-Datei

Nach dem Speichern der Datei wird diese in das Imageverzeichnis kopiert.
cp ~/Desktop/com.apple.TimeMachine.MachineID.plist markus-mac.sparsebundle/

4. Kopieren des Images auf das Backupvolume

Danach wird das komplette Image auf das Backupvolume kopiert. (Hier mit AFP gemounted)
cp -pfr markus-mac.sparsebundle /Shares/TimeMachine/markus-mac.sparsebundle

5. Einrichten von TimeMachine

Der Punkt sollte selbsterklärend sein. So hat es bei mir reibungslos funktioniert.

Neue WordPress Version

7. Februar 2007 — kommentieren

Nachdem ich nun x-mal WordPress für andere installiert und konfiguriert habe (und man macht es immer besser als für sich selbst), habe ich nun auch endlich mal meine Version aktualisiert. Und bin positiv überrascht.

Das Update war reibungslos und ich bin von den neuen Features wie z.B. den Sidebar-Widgets begeistert.

Man darf gespannt sein…