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Alles muss raus-Wochen

21. Dezember 2013 — kommentieren

Wegen Talentfreiheit und Raumknappheit habe ich diverse Sachen abzugeben. Bei den Preisen handelt es sich um faire Festpreise und ich möchte nicht handeln. Viele/fast alle Produkte sind kaum benutzt und in entsprechend sehr gutem Zustand. Idealerweise holt Ihr die Sachen direkt bei mir ab und Ihr könnt die Sachen auch gleich ausprobieren. Einen Kaffee und einen Schnack gibt es dann oben drauf. Sollte ich die Sachen versenden müssen, würde ich je nach Größe und Kaufpreis die Versandkosten draufschlagen.

Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II

Ich glaube, zu diesem Objektiv braucht man nicht viel sagen. Absolut klasse Tele, welches bei mir leider viel zu wenig zum Einsatz kommt.

Daher könnt Ihr es für 1450.- Euro haben. Tasche, OVP, usw. ist alles vorhanden. Näheres zu der Linse findet Ihr hier.

Nikon 70-200mm f/2.8

Lee Resin Filterhalter für Nikon 14-24mm, Kit inkl. ND 0.6 hart Verlaufsfilter (SW-150 Starter Kit)

Das mit Abstand beste WW-Objektiv hat leider einen Haken. Es hat aufgrund seiner Bauart kein Filtergewinde. Der Lee SW-150 ist wohl der einzig vernünftige Filterhalter für dieses Objektiv. Näheres zu diesem Starter-Kit findet Ihr bei Lee. Für 380.- Euro ist es Eures. OVP und Zubehör inklusive.

Lee SW-150

Lowepro Vertex 100 AW

Der Vertex 100 AW ist eigentlich schon ein genialer Rucksack. Allerdings musste ich feststellen, dass ich nicht so der Rucksacktyp bin. Und da Fototaschen der Schuhtick des Mannes ist habe ich ausreichend Ersatz. Näheres gibt es bei Lowepro. Für 80.- Euro gehört er Euch.

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Hoya ND 8 Pro1 Digital Filter 62mm

Guter Graufilter für 62mm Filteranschluss (klick). Preis: 20 Euro.

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B+W Zirkular-Polfilter F-Pro MRC S03M DH 58mm

Hochwertiger Polfilter von B+W für 58mm-Anschluss (klick). Preis: 35.- Euro.

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Triggertrap - verkauft

Smartphone-Auslöser für den Nikon MC-30 Anschluss, genaueres siehe hier. Preis: 15.- Euro.

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Saberstrips - verkauft

Interessanter Lichtformer aus US, indem man einfach einen herkömmlichen Blitz steckt. Näheres findet Ihr bei Saberstrip. Den Weg zum Zoll usw. könnt Ihr Euch ersparen, wenn Ihr diese kauft. Insgesamt kann ich hier 2×2 Stk. anbieten. Normalerweise kostet einer $135 plus Transport und Zoll. Ich gebe Euch zwei für 100.- Euro. Die ersten beiden kriegen noch 2 Funkauslöser von Phottix dabei, die in die Röhren passen. Die anderen beiden kommen vom berühmten Stilpiraten. ;)

Saberstrip

RF-602 2in1 Funkfernauslöser und Blitzauslöser für Nikon - verkauft

Das Set besteht aus Auslöser, einem Empfänger und Auslösekabel für Nikon. Siehe hier. Die RF-602 sind wirklich super und ich habe sie selbst noch im Einsatz, zur Blitzauslösung oder als Fernauslöser für Langzeitbelichtungen. Dieses Set habe ich aber doppelt, sodass es noch annährend originalverpackt ist. Preis: 15 Euro.

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Yongnuo Blitzgerät Speedlite YN460-II - verkauft

 Yongnuo Blitzgerät Speedlite YN460-II für Canon, Nikon und Standardblitzschuh, manuell, slavefähig. Neupreis 40.-, bei mir pro Stk. 20.- Euro. (passen in die Saberstrips). OVP.

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Sigma 8 mm F3,5 EX DG Zirkular Fisheye-Objektiv (Nikon F) - verkauft

Geiles Fisheye mit dem man Kugelpanoramen und ähnliches machen kann. Sehr gute Abbildungsleistungen. Näheres gibt es bei Sigma. Für 480.- Euro gebe ich es ab.

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GoPro Kamera & Zubehör Hero3 Black Edition  - verkauft

Die GoPro ist quasi neu. Ich habe sie lediglich ein paar mal ausgeführt. Allerdings nie zu irgendeinem Sportevent. Mehr zur Hero3 findet Ihr hier. Für 280.- Euro ist sie Eure.

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Lensbaby Muse Double Glass (Nikon F) - verkauft

Eindeutig eine interessante Kreativlinse für schöne Tilteffekte (siehe hier). Ich bin aber anscheinend zu doof dazu, sodass ich sie wieder für 90.- Euro abgebe.

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Crumpler Pretty Boy 5500 XXL - verkauft

Nette kleine Tasche für einen Body mit (kleinem) Objektiv und zusätzlichem Objektiv. 20.- Euro.

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Whew, da schaut man mehr oder minder nichts ahnend in seine E-Mail und dann:

[..] Wir gratulieren! Und freuen uns sehr für dich, dass dein Bild http://www.flickr.com/photos/derrebby/10100605964/ sowohl unsere Flickr-Community als auch unseren Juror Manfred Zollner von fotoMAGAZIN überzeugt hat. Damit zählst du zu den drei deutschen Gewinner, deren Bilder im europäischen Flickr-Kalender 2014 gezeigt werden [..]

Da sagt man mit ein bisschen Stolz: “Danke schön!”

Vor ein paar Wochen hatte Flickr dazu aufgerufen, seine fünf Bilder für diesen kleinen Contest einzureichen. Innerhalb der Community konnten dann die Nutzer über jedes Bild abstimmen. Die 10 bestplatzierten wurden dann dem Juror vorgelegt, welcher dann drei ausgewählt hat.

Aber genug selber auf die Schulter geklopft. Ehrlich gesagt, weiss ich gar nicht, wie, wo und ob überhaupt man diesen Kalender kaufen oder sehen kann. Vielleicht bringe ich das noch in Erfahrung. Jetzt freue ich mich erstmal über den Preis. :)

Update: Yahoo hat diesen Blogpost auch gelesen und mir freundlicher Weise diese Frage beantwortet: Der Kalender wird nicht frei erhältlich sein. Ein paar Exemplare werde ich allerdings bekommen, die ich gerne verlosen werde. Stay tuned.

Und hier noch das ausgewählte Bild.

Flickr - in the street

 

Sigma 35mm f/1.4Nach meinen letzten Erlebnissen mit Sigma-Objektiven hinsichtlich Serienstreuung und Unschärfen hatte ich eigentlich eine Regel für mich aufgestellt: Keine Sigma-Objektive mehr.

Doch durch die Fuji X-100s habe ich meinen Gefallen an der 35mm-Brennweite gefunden und somit musste natürlich auch für die Große ein entsprechendes Objektiv her. Nja… als Nikon-DX-Kamera-Besitzer – also Halbformat – ist man ja super mit dem Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G bedient. Im Vollformat wird es da eher dünn – oder aber sehr teuer. Das Nikon AF-S Nikkor 35 mm 1:1,4G ist zweifelsohne ein sehr gutes Objektiv, allerdings schlägt es mit 1.400 € auch mächtig ins Kontor und ist damit fast doppelt so teuer wie das hier vorgestellte Sigma-Pendant. Auch durch die fast durchweg positiven Meinungen auf den diversen Seiten wurde ich auf das Sigma neugierig.

Das Sigma 35mm f/1,4 DG HSM gehört zu der neuen Art-Serie aus dem Hause Sigma. Auch wenn es für viele nicht so ausschlaggebend sein wird, so ist die schlichte Optik des fast gänzlich in schwarz gehaltenen Objektivs schon ein Hingucker. Ebenso ist die Haptik des Objektivs wirklich hochwertig – da wackelt und rappelt nichts. Nach dem Auspacken ist mir zudem das Gewicht aufgefallen: 665gr, das ist schon nen Pfund (+165gr). Nun gut, das Ding ist ja nicht zum Anschauen. Also auf die Kamera damit. Der Bajonett-Anschluss aus Messing schiebt sich geschmeidig auf den Anschluss des F-Bajonetts der Kamera. An dieser Stelle sei gesagt, dass das Objektiv laut Sigma nicht wetterfest ist, was für den ein oder anderen Landschaftsfotografen durchaus ein Kriterium sein kann. Das Handbuch weist zumindest darauf hin, ist für mich aber nicht so entscheidend.

Der Autofokus

Wer bereits Sigma-Objektive kennt, hat sich wahrscheinlich bereits an den extrem geräuschlosen Autofokus der HSM-Objektive von Sigma gewöhnt. Ich hingegen war doch über die Abwesenheit des leisen Surrens des AF-Motors überrascht und musste zunächst einmal prüfen, ob ich nicht aus Versehen den AF abgeschaltet hatte – dem war aber nicht so. Die Geräuschlosigkeit bezahlt der Motor anscheinend auch mit Geschwindigkeit – aber das ist alles noch absolut im Rahmen. Hinsichtlich des AF des Objektivs gibt es im Internet durchaus zwiespältige Meinungen. So berichten einige, über Einstellprobleme im Nahbereich. Tatsächlich ist mir bei einem kleinen Spaziergang mit Kamera aufgefallen, dass in extremeren Situationen der AF seine Probleme hatte – insbesondere bei extremen Gegenlicht, wobei die Kontraste meiner Meinung noch ausgereicht hatten. Reproduzieren konnte ich das Verhalten allerdings nicht mehr, sodass ich das unter Einzel- bzw. Extremfall verbuchen würde.

Die Schärfe

Natürlich habe ich mich erst einmal meinem Leidensthema bei Sigma-Objektiven gewidmet: Der Schärfe. Glaubt man den schicken Marketingfolien (und diversen Tests) so soll das Objektiv neue Maßstäbe setzen. Oha. Nach einem kurzen Test fällt mir ein (wirklich) leichter Frontfokus in der Offenblende auf – dieser ist mit der AF-Feinabstimmung der Kamera aber schnell austariert. Dieser Umstand ist im Übrigen kein Sigma-Thema oder ein Problem dieses speziellen Objektivs. Eine Feinabstimmung – auch bei Nikon-Objektiven – kann wahre Wunder bewirken. Ab Blende 2.8 ist die Linse in jedem Fall schon extrem knackig, ab 5.6 brutal scharf. Subjektiv würde ich behaupten, dass die Schärfe in den Blendenbereichen bis 2.2 zu den Rändern leicht abfällt, aber das ist absolut okay und gehört in die Hände der Pixelpeeper.

Das Bokeh

Ganz kurz – weich. Das ist wirklich schön und es gibt nix zu meckern.

Was mir allerdings aufgefallen ist, dass die hellen Bereiche des Bokeh irgendwie stark “strahlen”. Das habe ich in der Art noch nicht gesehen.

Fazit

Das Sigma 35mm f/1,4 DG HSM gestaltet sich für mich tatsächlich als gute Alternative zum Nikon 35mm f/1.4. Insbesondere der erheblich günstigere Preis macht das Sigma zu einer sehr guten Alternative. Die Abbildungsleistung ist wirklich sehr gut und führt dazu, dass sich bei mir der Name Sigma rehabilitiert hat. Gerade im Offenblendenbereich hat man bei Sigma ordentlich draufgelegt, was eine enorme Verbesserung im Gegensatz zu früher ist. Diejenigen, die gerne bei Wind und Wetter (und auch Sand) draußen fotografieren gehen, sollten sich die Anschaffung allerdings überlegen, da es nicht wettertauglich ist. Für mich fällt dies aber weniger ins Gewicht.

Sigma 35mm f 1.4 Sigma 35mm f 1.4 Sigma 35mm f 1.4

 

Nikon hat nun sein neues Schätzchen – die Nikon Df – vorgestellt. Keine Frage, sie sieht sehr schick aus und passt mit ihrem Retro-Design absolut in den Nikon Dfderzeitigen Trend.

Auch technisch hat sie durchaus etwas zu bieten. Der Sensor ist der gleiche CMOS-Vollformat-Sensor, der in der D4 verbaut ist und schafft damit 16,2 MP. Auch hinsichtlich ISO-Power hat man dadurch natürlich enorme Freiheiten, was brenzlige Lichtsituationen angeht. Auf Videofunktionen wurde verzichtet, was mich persönlich nicht stört.

Ausgeliefert wird die Df wahrscheinlich ab Ende November ausschließlich im Kit mit dem 50mm f/1.8.

Grundsätzlich macht mich die Kamera durchaus neugierig und ich würde sie gerne mal in den Händen halten. Schon lange suche ich ja nach einem würdigen Nachfolger der D700, glaube aber nicht, ob die Df das auch aufgrund des doch recht schwachen AF-Moduls aus der D600 ist.

Ein wirkliches “haben-wollen” hat sich bisher bei mir aber noch nicht recht eingestellt. Für das Retro-Gefühl sorgen bei mir meine analogen Schätze und die Fuji X-100s, sodass für mich in erster Linie die Funktion wichtig wäre. Der knackige Preis von rund $ 3.000 tut sein übriges.

Aber, man darf gespannt sein… Schick ist sie ja.

Mehr zur Nikon Df unter http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/slr/consumer/df

Ihr kennt das – nach einem (langen) Fotoshooting kommt ihr vom Kunden oder einer Tour, schiebt Ihr die Speicherkarte(n) in das Lesegerät und importiert spannungsvoll die Bilder mittels Lightroom oder ähnlichem auf die lokale Platte… kein großer Akt.

Die Pumpe geht erst richtig an, wenn dabei der Kartenleser hektisch blinkt und kurze Zeit später das System meldet, dass die Karte nicht lesbar sei. Arschwasser. Verdammt! – Der Schlaumeier sagt jetzt: “Na hätteste mal die Kamera mit den zwei Kartenslots genommen, dann hätteste jetzt nen Backup.” – Hätte, hätte… pfft.

Soweit so gut – Analyse. Nebenbei schon mal kurz durchkalkulieren, wie teuer ein professioneller Restore wird.

Ganz so dramatisch kann es nicht sein. Die Karte lässt sich zumindest mounten, Die Verzeichnisse und die Dateien sehe ich auch. Nur das Kopieren schlägt fehl.  Die Fehlermeldungen sagen so etwas wie “Error Code 36″, “kann Datei nicht lesen” oder “Gerät nicht vorhanden”. Beim Kopierversuch sehe ich, dass der Mac die Karte auswirft und dann sofort wieder einhängt, folglich kann er auch nicht mehr von ihr lesen.

Kurzerhand schloss ich das Lesegerät an einen anderen Rechner an und siehe da, dort kann ich die Bilder problemlos runter kopieren. Also lässt sich das Problem auf den Mac und die Kombination mit dem Kartenleser eingrenzen.

Das Setup

Kingston-FCR-HS3Ich betreibe einen MacBook Pro Retina und ein USB 3.0-Kartenleser von Kingston. Und zwar diesen hier: Kingston Media Reader FCR-HS3. Vor kurzem habe ich auf MacOSX Mavericks aktualisiert und kann den Anfang der Probleme chronologisch darauf eingrenzen.

Nach einigen erfolglosen Suchen kam ich dann doch auf ein paar Hinweise, die die Verbindung mit Mavericks bestätigten: https://discussions.apple.com/message/23574651#23574651

Die Lösung

Die Lösung ist also das Firmware-Update des Kartenlesers. In meinem Fall war diese bei Kingston hier zu finden. Wie so oft sind dies (leider) nur Windows-Programme. Zum Glück hatte ich hiervon noch einen zur Verfügung. Nach dem Firmware-Update lief der Kartenleser dann aber wieder einwandfrei. Hui… aber die Sache mit dem neuen Body mit zwei Kartenslots könnte vielleicht trotzdem mal eine Überlegung wert sein.

Anmerkung: Verfolgt man die Threads, die zu diesem Problem existieren, scheint es kein Kingston-spezifisches Problem zu sein. Ähnliche Phänomene treten wohl auch bei SanDisk & Co. auf.

Nach ner ziemlich fiebrigen Grippewoche endlich wieder mal raus gegangen und das Herbstfestival auf Schloss Rheydt besucht – die Fuji X-100s darf da natürlich nicht fehlen.

Das Herbstfestival ist eigentlich eine Mischung aus gehobenen Handwerksmarkt mit Möbeln, Kleidung, uvm. und einer idyllischen Fressmeile – dabei keineswegs “billig”, sondern durchaus ansprechend.

Nachfolgend ein paar Schnappis vom kurzen Besuch (Ehrlicherweise sei gesagt, dass darunter auch zwei Bilder von einem wirklich billigen Trödelmarkt gerutscht sind – ihr werdet sie erkennen.)

Kaffee

Hut

Kaffee & Kuchen

A Sign

Eingang TagesflatrateSelbstbildnis

 

VSCO Film 04

Seit ein paar Tagen ist nun das VSCO Film Pack 04 von Visual Supply erschienen. Wie schon in den vorherigen Paketen sind hier die einzelnen Filmsimulationen auf die verschiedenen Kamerahersteller abgestimmt. So gibt es die einzelnen Filmsimulationen nun für Fuji, Canon, Nikon, Sony, Olympus und Leica. Neu ist hierbei, dass man bei der Installation wählen kann, welche Pakete man benötigt und man so nicht alle installieren muss. Neben den reinen Filmsimulationen gibt es noch vorgefertigte Toner-Presets für die einzelnen Filmtypen. Für jeden dieser Filmtypen gibt es zudem noch vorgefertigte Presets, die sich in einzelnen Charakteristiken unterscheiden: mal mit stärkerem Kontrast, kräftigeren bzw. kälteren Farben, usw.

Das neue Paket umfasst die Filme:

  • Agfa Scala 200- / — / + / -/+ / + / ++ / Contrast + / ++ / +++
  • Fuji Astia 100F- / — / + / ++ / Balance Cool / Balance Warm / HC / Portrait
  • Fuji Fortia SP- / — / + / ++ / +++ / Balance Cool / Balance Warm / Landscape / Portrait
  • Fuji Provia 100F- / — / + / ++ / +++ / ++++ / Balance Cool / Balance Warm / HC / Portrait
  • Fuji Provia 400X- / — / + / ++ / +++ / Balance Cool / Balance Warm / HC / HC + / HC ++ / Portrait / Vibrant
  • Fuji Velvia 50- / — / + / ++ / +++ / Balance Cool / Balance Warm / HC / Landscape / Landscape
  • Fuji Velvia 100- / — / + / ++ / +++ / Balance Cool / Balance Warm / HC / Landscape
  • Fuji Velvia 100F- / — / + / ++ / +++ / Balance Cool / Balance Warm / HC / Portrait
  • Kodak E100G- / — / + / ++ / +++ / Balance Cool / Balance Warm (GX) / HC / Portrait / Vibrant
  • Kodak E100VS- / — / + / ++ / +++ / Balance Cool / Balance Warm / Balance Warm + / Portrait
  • Kodak E200- / — / + / ++ / ++ Alt / +++ / Balance Cool / Balance Warm / HC / Portrait / Vibrant

Zu den einzelnen Filmen findet Ihr ein paar Beispielbilder am Ende dieses Artikels.

Benötigt man das neue VSCO Film Pack?

Ein klares Jaein. Persönlich finde ich, das auch schon das Film Pack 03 ein eher kleineres Update ist. Im Vergleich zum Film Pack 03 fehlt dieses Mal die “Shabby Look”-Richtung gänzlich. Ob man die Simulationen des neuen Packs benötigt, muss jeder selbst entscheiden. Sofern man die anderen Pakete schon hat, schadet eine Komplettierung der Serie sicherlich nicht. Visual Supply gibt für Stammkunden noch bis zum 20. August 50% Rabatt.

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Fuji X 100s

Seit einigen Wochen habe ich nun die Fuji X 100s. Es ist jetzt nicht so, dass ich keine Kamera hätte. Punkt. Diesen Satz kann man so stehen lassen.

Ich wohne nun seit gut zwölf Jahren hier in der Gegend und bin nicht einmal mit dem Schluff – eine historische Eisenbahn, die zwischen St. Tönis und Krefeld – Hülser Berg pendelt – gefahren. Am Wochenende war es nun soweit. Ein idealer Zeitpunkt, die Fuji X 100s mitzunehmen.

Eigentlich brauche ich keine Begründung, warum nun schon wieder eine weitere her musste, möchte sie aber doch kurz einfügen. Seit einiger Zeit stört es mich schon, wenn man “nur so” durch die Straßen ziehen und etwas knipsen will, ständig die SLR mit mindestens 1-2 Objektiven durch die Gegend zu schleppen. Auch wenn man sich z.B. auf das 50mm-Objektiv reduziert, so ist es immer noch ein ganz schöner Klotz, den man so ständig mitnimmt und der zudem nicht gerade unauffällig ist. Sicherlich ist das iPhone eine sehr gute Wahl für “ständig dabei”, allerdings stößt man hiermit auch in manchen Situationen an die Grenzen.

Es sollte also eine Kamera her, die ohne Weiteres in eine (Jacken-)Tasche passt und trotzdem leistungsstark ist. Des Weiteren wollte ich mich “reduzieren” und mir keine Gedanken über Objektive und Sonstiges machen. Vor einiger Zeit habe ich einen ganzen Tag die Olympus OM-D in der Hand gehabt. Wirklich eine saugute Kamera und ein superschneller Autofokus. Bei der OM-D lassen sich die Objektive wechseln, was generell sicherlich ein Vorteil ist. Allerdings passt die Kamera dann nicht mehr mal eben in eine kleine Tasche, Jackentasche oder ähnliches und außerdem würde ich dann Gefahr laufen, mir wieder einen ganzen Fuhrpark an Linsen zu kaufen.

Die Fuji X 100s

Ziemlich schnell fiel meine Wahl auf die Fuji X 100s. Ich hatte schon länger die Fuji X 100 ins Auge gefasst, sodass mit dem leicht verbesserten Nachfolger die Qual der Wahl nicht wirklich eine war. Ich möchte nicht auf alle technischen Details eingehen, die lassen sich auf den diversen Produktseiten nachlesen. Für mich waren die folgenden Daten wichtig.
Fuji X 100s

Lichtstarkes Objektiv

Die X100s ist mit einem festverbautem 23mm f/2.0 Objektiv ausgestattet. Umgerechnet auf Kleinbild sind das 35mm und somit ideal für unterwegs. Die Blende wird über den Blendenring am Objektiv eingestellt, wie es bei den früheren Kameras so üblich war – sehr stylisch. Und die Blende 2.0 ist durchaus ernst gemeint. Ich habe selten ein Objektiv erlebt, wo man die maximale Blendenöffnung wirklich verwenden konnte, sodass ich stets ein bis zwei 1/3-Blenden abblenden musste. Das geht hier aber ohne Probleme.

ISO-Leistung

Nominal geht die ISO-Leistung bis 6400 und das ist für die Größe schon echt klasse. In meinen kleinen Tests sind 3200 in jedem Fall locker möglich, darüber hinaus hilft dann die Rauschunterdrückung von Lightroom. Es gibt auch einen Blitz für die X 100s, den ich aber selbst nicht benutzen werde.

Autofokus

Beim Vorgänger – die Fuji X 100 – wurde die Geschwindigkeit des Autofokus bemängelt. Hier haben sie bei Fuji noch einmal ordentlich verbessert. Der AF der X 100s reicht zwar nicht an die Geschwindigkeit der Olympus OM-D heran, ist in meinen aber Augen ausreichend. Für Sportaufnahmen oder schnelle Bewegungen ist er dann aber doch etwas zu träge. Die Kamera ist mit zwei AF-Modi ausgestattet: AF-S für die einzelne Fokussierung und dem AF-C-Modus, bei dem der Autofokus bei sich bewegenden Motiven ständig nachzieht. Des Weiteren kann man den Autofokus komplett abschalten und über den Objektivring manuell fokussieren. Sehr cool.

Fuji X 100S BackSucher & Display

Der Sucher hat mit einer optischen und einer digitalen Variante zwei verschiedene Modi. Der digitale Sucher und das Display ist im Moment so das beste, was ich bisher in der Größe gesehen habe. Den optischen Sucher nehme ich eigentlich nur in extremen Lichtsituationen, wo der digitale “zu” macht. Ansonsten lassen sich die gewohnten Daten konfigurativ ins Display schalten. Darunter ist auch ein künstlicher Horizont, was für mich als notorischen Schiefhalter extrem vorteilhaft. Wie auch bei der OM-D lässt sich ein Augensensor aktivieren. Dabei schaltet sich das hintere Display automatisch ab und der Sucher an, sobald das Auge an den Sucher gehalten wird.

Menues, Quick Menu und Handlichkeit

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang so meine Probleme mit der Menuesteuerung hatte. Die Kamera ist nun mal kleiner als eine SLR und mit meinen grobmotorischen Grabschern war das schon eine Fummelei. Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt und es funktioniert ganz gut. Enorm hilfreich finde ich dabei das sogenannte Quickmenue. Hier lassen sich bis zu drei Presets ablegen, indem man ISO, Filmsimulation, Format, Weissabgleich, etc. ablegen kann. Die einzelnen Punkte lassen sich dann schnell verändern. Des Weiteren hat die Kamera eine frei konfigurierbare Funktionstaste, wo bei mir im Moment die Abblendfunktion eingestellt ist.

Filmsimulationen und Manipulationen

Die Kamera verfügt weiter über verschiedene Filmsimulationen. Klasse finde ich hier die Schwarzweiss-Filme. Die Einstellung wirkt sich natürlich nur auf JPGs aus. Im Moment nehme ich JPG und gleichzeitig RAW auf. Zudem gibt es noch eingebaute (Hipster-)Funktionen, wie eine Lochkamera und (jetzt kommt’s) Color Key (Wer macht denn sowas?). Interessanter finde ich allerdings den eingebauten ND-Filter, der 3 Stops wegnimmt. Bei hellen Lichtsituationen sicherlich von Vorteil. Allerdings habe ich den noch nicht eingesetzt.

Panoramamodus und Video

Wirklich cool ist der Panorama-Modus. Hierbei kann man zwischen 120 und 180 Grad-Aufnahmen wählen. Dabei ist bei gedrücktem Auslöser lediglich die Kamera zu verschwenken, wie man es vielleicht vom Smartphone kennt.

Ich bin nicht wirklich ein Freund von Videos, aber das, was ich bisher an Videoaufnahmen der Fuji gesehen habe, war mehr als ordentlich.
Fuji X 100s Zeit

Zeit-/Blendenautomatik und -kombinationen

Die X100s verfügt über eine Voll- und Halbautomatik für Zeit und Blende, hat aber keine “Programme” für Portraits, Sport, o.ä., wie man es von Consumerkameras kennt. Grundsätzlich ist die Zeit zwischen 1/4000 – Bulb (also solange man den Auslöser drückt) und die Blende zwischen 2-16 wählbar. Etwas merkwürdig finde ich allerdings, dass die Zeit-/Blendenkombination nicht frei einstellbar ist. So ist 1/4000 erst ab Blende 8 und 1/2000 erst ab Blende 4 verwendbar. Warum das so ist, weiss ich leider nicht.

Zubehör

Schick ist jedem Fall die Ledertasche. Einen Akku habe ich von einem Fremdhersteller, der auch nur 1/10 des Originals kostet. Bisher habe ich damit absolut keine Probleme. Es gibt auch diverse Konverter, Gegenlichtblenden, usw. Das würde allerdings wieder auf die Größe der Kamera gehen. Echt nervig ist der beiligende Gurt, der so kurz ist, dass man sich gerne damit strangulieren will. Der Gurt der Tasche ist leider nicht länger. Hier suche ich noch nach Alternativen.

Fazit

Wie man vielleicht schon erkannt hat, bin ich von dem kleinen Ding echt begeistert und werde sie nicht mehr hergeben. Sie ist ein idealer Begleiter für unterwegs und genügt auch höheren Ansprüchen. Hoch ist allerdings auch der Preis. Das vielleicht einzige Manko.

Hier noch ein paar Schnappis von der Fahrt. Letzteres ist out-of-cam mit einer S/W-Filmsimulation und lediglich in der Größe skaliert.

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Rolleiflex 3.5f

Seit einiger Zeit widme ich mich wieder der analogen Fotografie. Irgendwann im letzten Jahrhundert habe ich das tatsächlich mal gelernt. Irgendwie mag ich den Umstand, sich über das Bild, seiner Wirkung und Belichtung im Vorfeld Gedanken zu machen und mit nur einem sehr begrenztem Filmmaterial durch die Gegend zu ziehen, auch wenn das bedeutet, bei der Entwicklung eine herbe Enttäuschung zu erleben. Seit ein paar Jahren habe ich nun eine Lomo LC-A+, die ich aber nur noch selten verwende. Vor 2 Jahren kam eine Pentax 67 hinzu, die mir aber zu groß ist, um damit auf die Straße zu gehen – aber dieses Biest war schon immer ein Kindheitstraum. Erst kürzlich erwarb ich eine Rolleiflex 3.5f, die mir ob ihrer Größe und Resultate bisher ideal erscheint – und bevor die Preise endgültig durch die Decke schiessen…

Natürlich gehört es auch dazu, die verschossenen Schwarzweißfilme selber zu entwickeln. (an Farbe traue ich mich derzeit noch nicht heran.) Hierbei gehöre ich sicherlich nicht zu den Puristen und versuche, die alte mit der neuen Welt zu verbinden.

Ich habe mal auf einer Seite zusammen geschrieben, wie ich analoge Schwarzweißfilme entwickle. Die Seite wird wohl ewig under construction sein. Gerne nehme ich Euer Feedback entgegen und baue es in die Seite ein.

Aber seht selbst…

1Frame: Fahrrad 2

4. Mai 2013 — kommentieren

Fahrrad 2

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