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Ihr kennt das – nach einem (langen) Fotoshooting kommt ihr vom Kunden oder einer Tour, schiebt Ihr die Speicherkarte(n) in das Lesegerät und importiert spannungsvoll die Bilder mittels Lightroom oder ähnlichem auf die lokale Platte… kein großer Akt.

Die Pumpe geht erst richtig an, wenn dabei der Kartenleser hektisch blinkt und kurze Zeit später das System meldet, dass die Karte nicht lesbar sei. Arschwasser. Verdammt! – Der Schlaumeier sagt jetzt: „Na hätteste mal die Kamera mit den zwei Kartenslots genommen, dann hätteste jetzt nen Backup.“ – Hätte, hätte… pfft.

Soweit so gut – Analyse. Nebenbei schon mal kurz durchkalkulieren, wie teuer ein professioneller Restore wird.

Ganz so dramatisch kann es nicht sein. Die Karte lässt sich zumindest mounten, Die Verzeichnisse und die Dateien sehe ich auch. Nur das Kopieren schlägt fehl.  Die Fehlermeldungen sagen so etwas wie „Error Code 36“, „kann Datei nicht lesen“ oder „Gerät nicht vorhanden“. Beim Kopierversuch sehe ich, dass der Mac die Karte auswirft und dann sofort wieder einhängt, folglich kann er auch nicht mehr von ihr lesen.

Kurzerhand schloss ich das Lesegerät an einen anderen Rechner an und siehe da, dort kann ich die Bilder problemlos runter kopieren. Also lässt sich das Problem auf den Mac und die Kombination mit dem Kartenleser eingrenzen.

Das Setup

Kingston-FCR-HS3Ich betreibe einen MacBook Pro Retina und ein USB 3.0-Kartenleser von Kingston. Und zwar diesen hier: Kingston Media Reader FCR-HS3. Vor kurzem habe ich auf MacOSX Mavericks aktualisiert und kann den Anfang der Probleme chronologisch darauf eingrenzen.

Nach einigen erfolglosen Suchen kam ich dann doch auf ein paar Hinweise, die die Verbindung mit Mavericks bestätigten: https://discussions.apple.com/message/23574651#23574651

Die Lösung

Die Lösung ist also das Firmware-Update des Kartenlesers. In meinem Fall war diese bei Kingston hier zu finden. Wie so oft sind dies (leider) nur Windows-Programme. Zum Glück hatte ich hiervon noch einen zur Verfügung. Nach dem Firmware-Update lief der Kartenleser dann aber wieder einwandfrei. Hui… aber die Sache mit dem neuen Body mit zwei Kartenslots könnte vielleicht trotzdem mal eine Überlegung wert sein.

Anmerkung: Verfolgt man die Threads, die zu diesem Problem existieren, scheint es kein Kingston-spezifisches Problem zu sein. Ähnliche Phänomene treten wohl auch bei SanDisk & Co. auf.

Die Berichte über eingebrannte Bilder in den Retina-Displays haben sich erhärtet und durchforstet man die diversen Foren, scheinen das mittlerweile keine Einzelfälle mehr zu sein. Jetzt ist es nicht so, dass dadurch das MacBook komplett unbrauchbar ist, aber bei einem Gerät dieser Preiskategorie erwartet man das nicht.

Der Effekt lässt sich relativ einfach reproduzieren, indem man ein kontrastreiches Bild oder eine Applikation (z.B. Safari mit der Apple-Startseite) eine Weile unbenutzt auf dem Bildschirm stehen lässt. Wechselt man dann auf einen dunklen -am Besten einfarbigen- Desktop, lassen sich die Umrisse und Kanten des vorherigen Screens prima erkennen. Wie z.B. in diesem Video.

Apple hat für das MacBook Pro Retina zwei verschiedene Arten von Displays verbaut. Eins von LG und eins von Samsung. Das Problem scheint nur bei LG-Displays aufzutreten.

Wie kann ich feststellen, welches Retina-Display bei mir verbaut wurde?

Das ist relativ einfach. Du öffnest eine Console, iTerm or whatever und führst folgendes Kommando aus:

ioreg -lw0 | grep \"EDID\" | sed "/[^<]*</s///" | xxd -p -r | strings -6

Die Ausgabe sieht dann in etwa so aus:
Color LCD
LSNxxx oder LPxxx
DLMxxx

Darauf erfolgt eine dreizeilige Ausgabe. Interessant ist dabei die zweite Zeile. Beginnt der String mit ‚LP…‘ wurde ein LG-Display verbaut, bei ‚LSN…‘ handelt es sich um ein Samsung-Display.

Was kann ich tun, wenn bei mir eingebrannte Bilder auftreten?

Ich kann nur sagen, was ich gemacht habe: Ich habe das Ganze noch einmal, wie oben beschrieben, mit kontrastreichen Screens verifiziert und geprüft, welches Display bei mir verbaut wurde. Bei mir war es tatsächlich ein LG. Dann habe ich noch einmal ein komplettes TimeMachine-Backup gemacht, den Rechner blank installiert und ab zum Gravis-Store (in meinem Fall).

Apple nimmt sich der Sache ohne große Rückfragen an und tauscht die LG- gegen Samsung-Displays aus. In meinem Fall war die Sache in 3 Tagen durch. Da kann man nicht meckern, Time Machine-Backup wieder eingespielt und gut. Rein Subjektiv scheint mir zudem das Samsung-Display noch einen ticken heller und kontrastreicher, aber da habe ich nun keinen Vergleich mehr.

Seit einigen Tagen habe ich mir die App 645 Pro installiert. Ich muss sagen: die App hat es echt in sich. Vorher – und auch jetzt noch – habe ich für die iPhone-Fotografie Camera+ verwendet.

Mit 645 Pro ist es nun möglich, neben dem normalen JPG-Format auch verlustfreie Aufnahmen im TIFF/dRAW-Format zu machen. Letztere sind auf dem iPhone selbst nicht zu betrachten und müssen per iTunes synchronisiert werden. Die Dateigröße beträgt stattliche 10MB.

pro645-screenshot

Was mir sofort auffiel, ist die intuitive Bedienung. Sämtliche Funktionen sind direkt von der Oberfläche aus erreichbar. Versteckte Untermenues gibt es nicht. Die einzelnen Tasten sind meist mehrfach belegt – kurzes Drücken oder gedrückt halten eines Buttons haben verschiedene Veränderungsmöglichkeiten. Falls man die einzelnen Funktionen mal vergessen hat, kann man schnell im integrierten Handbuch nachschlagen. Die Funktionen sind aber eigentlich alle schnell erlernbar.

Aus fotografischer Sicht ist auch „alles dran“: Spot- und Mehrzonenmessung, Weißabgleich, Selbstauslöser, RealTime-Histogramm und ein Low-Light-Modus ermöglicht Aufnahmezeiten bis zu einer Sekunde. Mit Hilfe des Umschalters für verschiedene „Camera Backs“ lässt sich auch das Aufnahmeformat verändern, welches vom Panoramaformat 6:17 über 6:9 und 6:4,5 bis hin zu 6:7 und dem quadratischen 6:6 reicht. Ebenso kann man zwischen sieben verschiedenen Filmtypen wählen: vier Farb- und drei S/W-Filme:

  • K14: warme Farben und tiefes Schwarz
  • FC5: kräftige Farben, besonders für Naturaufnahmen geeignet
  • E6K: etwas kühlerer Farbcharakter
  • C42: Standardeinstellung, feinkörnige, natürliche Farben
  • T3: klassischer Schwarzweißfilm
  • H5: starke, harte Kontraste in schwarzweiß, mittleres Korn
  • F4: feinkörniger S/W-Film, weiche Kontraste
Mit dem aktivierbaren Live Preview kann man die Auswirkungen der Filmauswahl sofort begutachten.
Als weiteres Goodie gibt es noch mehrere Gridfunktionen, die mir als notorischer „Schiefsteher“ helfen, das Motiv gerade auszurichten.
Nachfolgendes Bild habe ich mit der App gemacht. Das TIFF habe ich mit iTunes synchronisiert und mit Lightroom gewandelt (keinerlei Korrekturen).
Fazit: I like! 645 Pro ist bisher die beste Foto-App, die ich kenne. 645 Pro gibt es derzeit für 2,39 € in Deinem iTunes.

iomega_ix2-200  Nachdem ich mir vor einiger Zeit ein iomega ix-2 200 NAS geholt habe, um in erster Linie eine Lösung für ein kontinuierliches Time Machine-Backup zu haben, war mit Erscheinen von Mac OS X Lion damit auch schnell wieder große Frustration angesagt. Dieses verfl*** Teil konnte damit nämlich nicht mehr umgehen. Anscheinend war iomega/EMC von dem Erscheinen der neuen MacOS-Version so überrascht, dass sie es bis heute nicht fertig gebracht haben, ein Update der Firmware zu veröffentlichen – erst diese Woche kam ein Update für den Nachfolger, der ix2-200 Cloud Edition auf den Markt. Für die Non-Cloud Version – Fehlanzeige. Ein Gerät wohlgemerkt, was sie bis dieses Jahr noch vertrieben haben!

Da für mich das Time Machine – Backup wichtig war, mutierte somit das NAS zu einem nutzlosen Backstein in meinem Regal. Der normale AFP-Zugriff musste ebenfalls angepasst werden, da die neue Verschlüsselung von Netalk ebenfalls nicht unterstützt wurde. Heute würde ich mir sicherlich ein QNAP oder Synology NAS holen, die den neuen AFP-Zugriff und Time Machine innerhalb einer Woche nach Erscheinen von MacOS Lion unterstützten, aber der ix2-200-Klotz war nun mal schon da.

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Kingston KTA-MB1066K2 Arbeitsspeicher 8GB (1066MHz, 204-polig SO-DIMM, 2x 4GB) DDR3 Kit für Apple NotebookIch habe soeben erfolgreich mein MacBook (Late 2009) auf 8GB Ram aktualisiert. Offiziell werden laut Apple nur 4 GB RAM, welche vorher verbaut waren, unterstützt. Mit Hilfe dieses RAM-Kits war das Upgrade aber problemlos möglich. Der Einbau war ebenfalls problemlos. Einfach die Bodenplatte entfernen und die bestehenden RAM-Riegel durch die neuen, 2x4GB-Riegel ersetzen. Ein geöffnetes Lightroom, Browser, Photoshop, etc. sind nun (endlich) kein Problem mehr.

Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines iPad2. Nachdem ich nun heute, den 19.04., auch das zugehörige SmartCover erhalten habe, sehe ich als vollständig an. 🙂
Die Initialisierung war gewohnt einfach, iTunes und fertig ist die Laube. Nach der Initialisierung war erstmal ein update auf iOS 4.3.2 fällig, das hat es wohl vor Auslieferung nicht mehr aufs Gerät geschafft. Bei der ersten Synchronisation wurden erstmal alle Apps des iPhone installiert, was ich eigentlich nicht wollte. Kurzerhand wurden alle reinen iPhone-Apps deinstalliert. Ansonsten habe ich gestern noch den HDMI-Adapter geholt. Der Anschluss war reibungslos und ich konnte im AppStore meinen HD-Film ausleihen.
Meine Fav-Apps sind derweil Flipboard und Zite. Letzteres hat wohl seine anfänglichen Performanceprobleme überwunden und ist ein cooler Newsgrabber.

Apfelfernsehen…

21. Januar 2011 — 3 Kommentare

Ich möchte nachfolgend über meine Erfahrungen mit dem Apfelfernsehen Apple TV der zweiten Generation berichten.

Immer wieder habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, wie ich auf die Medieninhalte meines NAS – ein IOmega ix2-200 – bequem aus meinem Wohnzimmer ohne Rechneraufbau zugreifen kann. Ebenso sucht ich eine Möglichkeit, wie ich in Zukunft den „physischen“ Gang zu einer Videothek vermeiden kann, um den Typen in Schnellf*ckerJogginghosen aus dem Weg zu gehen.
Nach meiner neu entdeckten Affinität zu Appleprodukten fiel schnell die Wahl auf das Apple TV der 2. Generation.
Bestellung bei amazon, Lieferung in Rekordzeit und leider auch mindestens genauso schnell zurückgeschickt.
Die Inbetriebnahme war wie immer einfach und vorbildlich. W-LAN und appStore-Account sind in Minuten eingerichtet, die Menüführung selbsterklärend.
Zugriffe auf Internetinhalte, AppStore-Filme im Verleih funktionieren problemlos.
ABER:
Wieso ist ausschließlich der Zugriff auf Privatfreigaben von iTunes (ab Version 10 ?) möglich? Mein oben beschriebenes NAS hat einen iTunes-Server integriert, welcher von iTunes selbst auch erkannt wird. Lediglich Apple TV lässt einen solchen Zugriff nicht zu.

Kurzum: Da ich das Jailbreaken nicht als Alternative sehe: Einpacken, zurückschicken, weitersuchen.