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Irgendwie ist es dann doch wieder mehr Arbeit als erwartet. Der Relaunch von rebbert.de verlief dann aber doch fast geräuschlos.

Nachdem ich meine zweite Site markusrebbert.de erfolgreich gelauncht habe, musste nun natürlich auch schnell etwas neues für dieses Blog her. Insgesamt gefiel mir die Komplexität der Seite nicht mehr und kam mir ziemlich überfrachtet vor. Zudem fand ich die Gesamtbreite der Seite nicht mehr ganz so aktuell. Ein weiterer Nachteil war, dass die Seite für mobile Endgeräte nicht optimiert war und wenn ich in meine Logs schaue, wächst der Anteil der mobilen Nutzer doch stetig. Also waren die Anforderungen klar: Ein minimalistisches, responsives Design musste her. Responsiv bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Design sich entsprechend des Endgerätes anpasst, um z.B. einem kleineren Bildschirm des Gerätes gerecht zu werden, das die Navigation anders gestaltet ist, usw.

Ein Theme war relativ schnell gefunden, allerdings verläuft die Umstellung natürlich nie ohne Anpassungen, sodass diverse Abende und Nächte dafür drauf gingen. Ein paar Restarbeiten sind noch zu erledigen, aber das ist eher kosmetischer Natur.

Nun ja, im großen und ganzen sind die Änderungen oberflächlich relativ gering ausgefallen. Trotzdem kommt es mir persönlich wesentlich aufgeräumter vor. Und vor allem ‚unter der Haube‘ werkelt nun wesentlich weniger als vorher, was mir die Handhabung des Blogs wesentlich erleichtert.

Was meint Ihr? Wie gefällt es Euch? Oder was stört Euch? Habt Ihr sogar Fehler gefunden? Gerade die Handhabung bei den diversen mobilen Geräte würde mich interessieren. iPhone und iPad sehen bisher ganz gut aus. Nutzt doch einfach die Kommentarfunktion oder das Kontaktformular für Euer Feedback.

Vielen Dank im Voraus!

Wie die regelmäßigen Leser vielleicht schon bemerkt haben, ist es doch merklich ruhig auf diesem Blog geworden.

Gerade das letzte Halbjahr war ich beruflich sehr häufig unterwegs und kam einfach nicht dazu, mich um die Pflege des Blogs zu kümmern und überhaupt vernünftigen Output an Artikeln, Bildern und ähnliches zu produzieren. Das soll keine Entschuldigung sein, denn viel wichtiger: Es umgibt mich die Frage, wohin ich mit diesem Blog eigentlich will. Worüber schreiben? Technik? Und schon kommst Du in den Verruf, schnöde Artikelbeschreibungen zu kopieren. Zumal sich mein reines Fototechnik-Interesse mehr und mehr gegen Null bewegt. Nur eigene Bilder? Zu wenig Output, Design passt nicht, blablubs… Andere Fotografen? Schon kriegste Ärger mit irgendwelchen Rechtsverdrehern.

Sofern man sowas nicht hauptberuflich macht, fällt es echt schwer, regelmäßig und vor allem qualitativ vernünftige Inhalte zu produzieren. Fakt ist, dass es bald etwas neues und etwas anderes parallel geben wird. Vielleicht ergibt sich dann auch eine neue Struktur für rebbert.de.

Alles Neue im neuen Jahr also!

Nach dem ganzen Weihnachtsgedusel der letzten Tage wünsche ich Euch erst einmal ein glückliches, erfolgreiches Jahr 2013 mit tollen Eindrücken und Bildern!

Und wenn Ihr das Bild mal (wieder) versemmelt:

Et es wie et es, et kütt wie et kütt, et hät noch emmer joot jejange. Es sind nur Bilder.

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema farbtreue Wiedergabe, wie man im vorangegangenen Artikel schon bemerkt hat. Dazu zählt natürlich auch der Weißabgleich. Jede moderne Digitalkamera hat hierzu (Halb-)Automatiken und die Möglichkeit, den Weißabgleich manuell vorzunehmen. Da kommt hinzu, dass man mit einer Nachbearbeitungssoftware, wie Lightroom oder Aperture, uva., den Weißabgleich auch noch nachträglich manuell machen kann. Ziemlich verwirrend. Was ist denn nun die beste Methode? Und was ist überhaupt ein Weißabgleich?

Die Farbtemperatur und ihre Bedeutung in der Fotografie

Um diese Frage zu beantworten, muss man sich zwangsläufig mit dem Begriff der Farbtemperatur beschäftigen. Die Einheit der Farbtemperatur ist Kelvin (K). Die Farbtemperatur hat aber leider nichts mit den wohlwarmen Temperaturen beim typischen Strandurlaub zu tun. Sie ist eher ein Maß für den Farbeindruck einer Lichtquelle. Wikipedia schreibt dazu:

„Die Farbtemperatur ist definiert als die Temperatur eines schwarzen Körpers, eines planckschen Strahlers, die zu einer bestimmten Lichtfarbe dieser Strahlungsquelle gehört. Im Einzelnen ist es die Temperaturangabe, die bei gleicher Helligkeit und unter festgelegten Beobachtungsbedingungen der zu beschreibenden Farbe am ähnlichsten ist“

Ich möchte gar nicht weiter auf die Theorie eingehen.Für den Fotografen bleibt festzuhalten, dass es unterschiedliche Lichtsituationen zwischen 1000 und 10000 Kelvin gibt. Eine niedrige Farbtemperatur entspricht dabei einem rötlichen Farbeindruck, eine Farbtemperatur zwischen 5000 und 6000 Kelvin entspricht dem normalen Tageslicht. Alles darüber hinaus entsprechen dabei bläulichen Lichtsituationen. Daher ist es auch zu erklären, warum eine Kerze eher „warm“ erscheint, aber einer sehr niedrigen Farbtemperatur entspricht. Für mittleres Sonnenlicht gibt es sogar eine internationale Norm: 5500 Kelvin. Analoge Tageslichtfilme sind z.B. dahingehend sensibilisiert. Spezielle Kunstlichtfilme sind auf ca. 2500-3000 Kelvin ausgelegt.

Hier mal eine Tabelle von Farbtemperaturen von typischen Lichtquellen:

Lichtquelle Farbtemperatur (Kelvin)
Kerze 1500
Glühlampe (40-200 Watt) 2600-3000
Halogenlampe 3000-3200
Leuchtstofflampe 4000
Morgen-/Abendsonne 5000
Vormittags-/Nachmittagssonne 5500
Blitzgerät 5500-5600
Mittagssonne, Bewölkung 5500-5800
Bedeckter Himmel 6500-7500
Nebel 7500-8500
Blauer Himmel im Schatten, kurz nach Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang, Blaue Stunde 9000-12000
Nördliches Himmelslicht 15000-27000

„Doch grau ist aller Theorie, entscheidend ist auffem Platz Foto.“

Für den Fotografen ist es also wichtig, die Farbtemperatur zu berücksichtigen, damit das Motiv in den korrekten Farben wiedergegeben werden kann und es so dem natürlichen Seheindruck entspricht.

Automatischer Weißabgleich

Jede halbwegs aktuelle Digitalkamera verfügt über eine Möglichkeit, den Weißabgleich automatisch während der Aufnahme vornehmen zu lassen. Meines Wissens wird dabei der hellste Punkt als Weißpunkt gewählt – genau weiß ich das aber nicht. Die Automatiken funktionieren sogar größtenteils sehr gut und sind vorteilhaft bei wechselnden Lichtverhältnissen (z.B. Sonne/bewölkt). Problematischer wird es bei schwächeren Lichtverhältnissen, wie Dämmerung oder schlichtweg dann, wenn ein Motiv wenig bis keine Weiß- oder Grauanteile besitzt.

Hier einmal zwei Beispiele. Beim linken Bild wurde der Weißabgleich mit der Automatik, beim rechten Bild manuell vorgenommen.

Automatischer Weißabgleich Automatik manueller Weißabgleich manueller Weissabgleich

Als ich die Beispielaufnahmen machte, war es bereits später Nachmittag und bewölkt. Die manuelle Messung ergab 5750 K, die Automatik bestimmte 5000 K. Nicht so ein gewaltiger Unterschied, wenn auch im Detail sichtbar. Kleinere Anpassungen lassen sich dann immer noch mit Lightroom u.ä. korrigieren – doch dazu später mehr.

Halbautomatischer Weißabgleich

Neben dem automatischen Weißabgleich bieten die meisten Kameras noch zusätzliche Optionen, wo man die Lichtverhältnisse nach der Aufnahmesituation, also ob es bewölkt ist oder die Sonne scheint, usw., auswählt. Dahinter stecken dann festgelegte Farbtemperaturen, die man noch manuell nachjustieren kann. Bei der Nikon D700 existieren hierfür folgende Auswahlmöglichkeiten (bei anderen Kameras sollte es ähnlich sein):

  • Kunstlicht (3000 K)
  • Leuchtstofflampe (2700-7200 K, hier können noch unterschiedliche Lampentypen ausgewählt werden)
  • Direktes Sonnenlicht (5200 K)
  • Blitzlicht (5400 K)
  • Bewölkter Himmel (6000 K)
  • Schatten (8000 K)

Des Weiteren gibt es noch die Möglichkeit, die Farbtemperatur im Bereich von 2500 – 10000 Kelvin direkt einzustellen.

Insgesamt sind die Optionen dann nützlich, wenn man den Wert der Farbtemperatur konstant halten möchte, aber nicht die Möglichkeit hat, einen manuellen Weißabgleich vorzunehmen.

Anhand nachfolgender Beispielbilder kann man die Auswirkungen der unterschiedlichen Farbtemperaturen sehr gut erkennen. Die manuell gemessene Farbtemperatur lag bei 5750 Kelvin. (Für die jeweils gewählte Option einfach übers Bild hovern oder klicken):

Kunstlicht Kunstlicht Leuchtstofflampe Leuchtstofflampe

Direktes Sonnenlicht Direktes Sonnenlicht Blitzlicht Blitzlicht

Bewölkter Himmel bewölkter Himmel Schatten Schatten

Manueller Weißabgleich

Beim manuellen Weißabgleich wählt man weder die oben aufgeführten Optionen noch verlässt man sich auf die Automatik der Kamera, sondern fotografiert, bei den gleichen Lichtverhältnissen, wie das spätere Motiv, ein weißes Papier oder – noch besser – eine Graukarte. Ich habe hierfür den Colorchecker Passport, es tut aber jede beliebige andere Graukarte oder eben ein Stück Papier. BTW: Bei einigen Fotorucksäcken und -taschen (z.B. die von LowePro) entspricht das Grau des Innenfutters dem Grau einer Karte (18% grau), welches man auch dafür verwenden kann.

Der manuelle Weißabgleich ist immer dann hilfreich, wenn die Lichtsituation schwierig ist, z.B. große Fenster, innen Schatten oder Glühlampenbeleuchtung, draußen strahlenster Sonnenschein. Da kommt es zwangsläufig zu Farbstichen, wenn man sich auf die Automatik verlässt. Mittlerweile ist es bei Lightroom 4 in solchen Mischlichtverhältnissen möglich, den Weißabgleich selektiv vorzunehmen – doch dazu später mehr.

Für den manuellen Weißabgleich stellt man – z.B. an der D700- zuvor die Kamera im WB-Menü auf  „PRE“ und hält danach die WB-Taste so lange gedrückt, bis im Display der Schriftzug „PRE“ blinkt. Jetzt kann das Papier/die Graukarte formatfüllend fotografiert werden. Die Aufnahme selbst wird dabei nicht gespeichert, aber die Farbtemperatur wird in den Messwertspeicher übernommen und der Weißabgleich wird nun konstant auf alle nachfolgenden Aufnahmen angewendet (bis ein anderer Modus gewählt wird oder ein neuer Wert aufgenommen wird). Dies bedeutet natürlich, dass der Weißabgleich bei jeder Änderung der Lichtverhältnisse erneut vorgenommen werden muß. Bei der D700 ist es so, dass es mehrere Speicherplätze für manuell vorgenommene Abgleiche gibt, die man dann einfach wechseln kann, um nicht jedes Mal neu die Graukarte hervorzuholen.

Hier einmal das Graukarten-Target des ColorCheckers und das Motiv nach manuellem Weißabgleich:

Graukarte Graukarte manueller Weißabgleich manueller Weissabgleich

Das trifft es schon ziemlich gut. Sämtliche, hier gezeigten Bilder sind out-of-cam und mit Lightroom exportiert. Das im vorangegangenen Artikel vorgestellte Kameraprofil habe ich auch noch nicht angewendet. Weitere Anpassungen des Weißabgleichs lassen sich -wenn überhaupt notwendig- mit der Bearbeitungssoftware vornehmen.

Softwarebasierter Weißabgleich

Wie schon oben erwähnt, ist es ohne Probleme möglich, den Weißabgleich auch nachträglich in der Bearbeitungssoftware vorzunehmen. Damit dies verlustfrei vorgenommen werden kann, ist es wichtig, auf dem RAW, statt auf einem JPEG o.ä. zu arbeiten. Bei einem komprimierten JPEG sind Teile der Bildinformationen nicht mehr vorhanden, sodass eine Veränderung der Farbtemperatur zu komischen Effekten führen kann.

Kunstlicht Kunstlicht Am Beispiel des Bildes, welches mit der Farbtemperatur „Kunstlicht“ aufgenommenen wurde, möchte ich das mit Lightroom 4 einmal demonstrieren.  Laut Lightroom liegt die Farbtemperatur derzeit bei 2950 Kelvin. Zur Erinnerung: Das Bild mit dem manuellen Weißabgleich liegt bei 5750 K. Um nun den Weißabgleich zu bestimmen, wähle ich die Pipette im Entwickeln-Modus aus und klicke damit in einen grauen bzw. weißen Bereich des Motivs.

Weißabgleich mit Lightroom Weißabgleich mit Lightroom

Das Ergebnis ist schon ziemlich gut. Die Farbtemperatur liegt nun bei 5800 Kelvin.

Lightroom Weißabgleich Lightroom Weißabgleich

Das Bild hat natürlich nun etwas Laborcharakter und man hat eindeutige weiße bzw. graue Flächen zur Verfügung. Bei Euren realen Motiven muss das ja nicht immer so sein, aber ein weißes Kleid, Hemd, Papier etc. sollte sich fast immer finden. Alternativ kann man „on location“ auch noch schnell ein Bild von der Graukarte oder whatever machen, um dann in Lightroom den Weißabgleich nachträglich zu bestimmen und dann für die ganze Serie (bei gleichen Lichtverhältnissen) die Einstellungen synchronisieren.

Mit Hilfe der Regler in Lightroom lassen sich noch kleinere Änderungen am Weißabgleich vornehmen, oder dem Bild eine Tönung hinzufügen.
Neu bei Lightroom 4 ist die Möglichkeit, den Weißabgleich selektiv vorzunehmen, d.h. Teile des Bildes mit einer Farbtemperatur zu versehen, als andere Bereiche oder den ganzen Rest des Bildes. Dies ist insbesondere bei Mischlicht, z.B. bei Tages- und Kunstlicht, sehr hilfreich. Um den selektiven Weißabgleich vorzunehmen, wählt man einfach den Bearbeitungspinsel und wählt „Temp.“ für Temperatur aus. Nun kann man den betroffenen Bereich mit dem Bearbeitungspinsel markieren (Mit „O“ seht ihr, welche Teile Ihr bereits markiert habt). Danach lässt sich nun die Farbtemperatur mit Hilfe der Regler verschieben. Leider ist die Metrik des Reglers nicht in Kelvin, sondern 0-100. Ich nehme mal an, dass dies die Relation zur Farbtemperatur des Restbildes meint.
Noch ein kleiner Tipp am Rande: Weißer Schnee ist meist oft zu hell. Um hier nachträglich den Weißabgleich vorzunehmen, sollte man einen Bereich, der im Schatten liegt anwählen.

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Schon lange erwartet, hat der Stilpirat sein erstes gedrucktes Buch Ende November veröffentlicht. Wer darin erwartet, über technische Details, Aufnahmetechniken usw. eine ausführliche Beschreibung zu bekommen, wird bitter enttäuscht werden. Das ist nicht das Ding des Stilpiraten. Er probiert lieber aus, bis es passt. Das Buch beschreibt eher das fotografische Leben eines Suchenden, der scheinbar nie zur Ruhe kommt, der Fehler macht, wieder aufsteht, einem, der gegen Wände rennt, um sie einzureißen, statt sich von ihnen aufhalten zu lassen. Dieses Buch ist das Logbuch eines Piraten, der auf rauher See von Insel zu Insel segelt, um seinen Schatz, das Eine, dieses perfekte Bild, das Geschehen, diesen einen Moment festzuhalten.

Sein literarisches Erstlingswerk (zumindest als Print) beschreibt seinen Weg in die Fotografie, wie er zu seinem eigenen Stil fand und immer noch findet. SEINEN Stil. Und er tritt Dir liebevoll in den Allerwertesten dies ebenfalls zu tun – nämlich deinen eigenen Stil zu finden, statt den Anderer zu imitieren.

Steffen Böttcher teilt seine Erkenntnisse, warum Festbrennweiten besser als KIT-Objektive sind, beschreibt seine Entdeckung von Perspektive, Brennweiten, Verschlußzeiten und Schärfentiefe und warum letztere doch nicht die sichergeglaubte Allzweckwaffe ist. Licht ist, wie auch auf der Knackscharf-Tour, ein wichtiges Kapitel. Genauso kommen aber die Techies mit Themen wie HDR, Tilt/Shift, Kugel und Brenizer-Panorama auf ihre kosten. Der Stilpirat beschreibt sein teils unnützes fotografisches Wettrüsten, Zweifel, Frust und wie man damit umgehen und sich selbst wieder aus der Pampe ziehen kann. Steffen Böttcher macht dabei auch vor der Verwendung von Kraftausdrücken nicht halt, auch wenn ihn nach eigenen Aussagen das Lektorat hier immer wieder in die Schranken wies. Hier und da hätte ich mir mehr Details gewünscht, aber in den Passagen, wo sich mir Fragen stellen, sehe ich es als Antrieb, es gefälligst selbst herauszufinden.

Dieses Buch ist anders. Es packt Dich, wie eben – eine Abenteuergeschichte. Für mich ist dieses Buch vor allem eins: Pure Motivation! Es zeigt, dass auch ein Fotograf, der das wärmende Feuer des fotografischen Olymps schon deutlich spürt, auch mit dem Schotterweg am Fuße des Berges angefangen hat. Dieses Buch zeigt Dir, wie Du die Steine aus dem Weg räumst und nicht in die Versuchung kommst, Dir gar eigene in den Weg zu legen.

Wer Steffen Böttcher, wie ich auf der Knackscharf-Tour 2011, persönlich kennenlernen durfte, der merkt schnell, dass er für die Fotografie brennt. In seinen Adern fließt Entwickler, aus seinen Poren strömt die Leidenschaft für das perfekte Bild und jeder, der nicht von seinem Virus angesteckt wird, lebt in einer eigenen Biosphäre. Und genau diese Leidenschaft trieft förmlich von jeder Seite dieses Buches und spornt Dich an, ihm nachzutun und endlich in See zu stechen!

Ay, Cäpt’n! Tampen los!

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Adventskalender

1. Dezember 2011 — kommentieren

In diesem Jahr hat Amazon mal wieder einen Adventskalender mit ein paar Schnappern bereitgestellt. Wer also noch das passende – auch nicht Fotografie bezogene – Weihnachtsgeschenk sucht, wird hier vielleicht fündig.

Ob etwas für Euch dabei ist, erfahrt Ihr hier.

Heute, am 29.November hat Nikon den Nachfolger des SB-900 vorgestellt.

Neben vielen, kleinen Verbesserungen wurde angeblich auch das häufig berichtete Überhitzungsproblem besser in den Griff gekriegt. Ebenso unterscheidet der Nikon SB-910 nun auch zwischen FX (Vollformat) und DX (Crop), um den Zoom des Blitzes besser zu steuern. Der Preis soll bei ca. $ 579 liegen. Näheres bei NikonRumors.

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In einigen Ländern der Europäischen Union wurde in den letzten Jahren sehr schlecht gewirtschaftet. Nun sollen die vermeintlich reichen Staaten der EU einsparen und den bedrohten Staaten helfen. Die Bevölkerung dieser Staaten sehen nun ihren eigenen Wohlstand in Gefahr. Sie fürchten um ihre Ersparnisse, Ökonomen und Presse malen Horrorszeanrien an die Wand. All das, weil ein Staat – Griechenland – mit einer Wirtschaftskraft von Hessen und einem BSP, welches 2,5% des gesamten BSP der EU ausmacht, Gefahr läuft, zahlungsunfähig zu werden.

Wenn Griechenland nun tatsächlich für kurze Zeit zahlungsunfähig werden würde, wäre das natürlich unglücklich, würde aber die Gesamtstabilität wirtschaftlich als auch politisch nicht existentiell gefährden. Vielmehr würden die politischen Folgen schwerer wiegen, da der Eindruck entstünde, dass es um die schon öfters kritisierte Solidarität der einzelnen EU-Staaten tatsächlich nicht sehr gut bestellt ist. Dieser Preis wäre zu hoch und verpflichtet die EU, Griechenland zu unterstützen. Diese Hilfe darf sich allerdings nicht nur auf finanzielle Hilfen beschränken. Griechenland braucht einen Gesamtplan, der heute noch nicht existiert. Die derzeitigen Einsparungen des Landes und die bisherigen Ermahnungen und väterlichen Belehrungen, dass diese nicht genug seien – und die der Boulevard auf beiden Seiten gerne aufgenommen hat – haben Griechenland in eine tiefe Depression gestürzt. Dabei ist zu bedenken, dass genau diese Sparpläne einen erheblichen Anteil an dieser Depression haben, an der das Land einige Jahre zu knabbern haben wird. Sicher ist, dass Griechenland nicht allein über Zahlungen zu retten ist. Allerdings ist zu bedenken, dass bisher noch nicht ein Euro geflossen ist, sondern es sich bisher einzig und allein um Bürgschaften handelt, wenn auch von historischem Ausmaß. Schaut man allerdings in die Geschichte, insbesondere der deutschen, ist dies auch kein Novum.

Woher kommt also diese große Sorge? Die Staatsverschuldung ist ein Problem unter mehreren. Ein viel größeres Problem ist die uferlose Handlungsfreiheit auf den globalen Finanzmärkten. Auf diesen sogenannten Märkten tummeln sich Händler, die einzig und allein von ihrer Gier nach Bonifikation getrieben sind. Sie schließen Wetten auf Pleiten oder Gewinne ab, nicht mehr, ohne Berücksichtigung des Gemeinwohls und Auswirkungen ihres Handelns. Von der initialen Aufgabe, die Wirtschaft mit potentiellen Geldgebern zu vernetzen, ist nicht mehr viel übrig. Diese Märkte haben kein Verantwortungsbewusstsein und gehören deshalb unter strenger Aufsicht. Diese Aufsicht wird sicherlich nicht das Problem der Staatsverschuldung lösen, würde aber die rein psychologischen Reaktionen auf den Märkten verhindern. Dazu braucht es aber auch einen Willen, der sich heute bei allen Staaten nicht feststellen lässt.

Doch was -oder vielmehr wer- sind diese Märkte eigentlich? Das sind Du/Sie, ich – schlichtweg alle. Wir alle sind es, die diesen Markt mit unserer Nachfrage beeinflussen. Sofern wir unseren Einfluss einzig und allein durch Gier nach mehr, höheren Zinsen, Renditen und Gewinnmaximierung bestimmen lassen, wird sich dieser Markt und seine neoliberalen Intentionen nicht verändern. Wir alle haben mit unserem Nachfrageverhalten die Möglichkeit, diesen Markt zu steuern. Erst wenn wir neben dem Ertrag auch nach dem Gemeinwohl, Solidarität und Nachhaltigkeit fragen, gibt es eine Chance, diese Märkte zu verändern.

Erfolgreicher Umzug

25. August 2011 — kommentieren

Ich kann es kaum glauben, aber der Domainumzug von 1und1 (ehemals puretec) zu Host Europe verlief reibungslos und in kurzer Zeit.
Mein Befürchtungen, dass nun meine Domain nach gut 14 Jahren flöten geht, haben sich zum Glück nicht bestätigt.
Sämtliche Inhalte, Mails, etc. konnte ich problemlos von Provider A zu Provider B transferieren. Chapeau! Ick freu mir.

Dies und Das

21. August 2011 — kommentieren

Diese kleine Galerie enthält (noch) zusammenhanglose Fotos und wird stetig erweitert.