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Rolleiflex 3.5f

Seit einiger Zeit widme ich mich wieder der analogen Fotografie. Irgendwann im letzten Jahrhundert habe ich das tatsächlich mal gelernt. Irgendwie mag ich den Umstand, sich über das Bild, seiner Wirkung und Belichtung im Vorfeld Gedanken zu machen und mit nur einem sehr begrenztem Filmmaterial durch die Gegend zu ziehen, auch wenn das bedeutet, bei der Entwicklung eine herbe Enttäuschung zu erleben. Seit ein paar Jahren habe ich nun eine Lomo LC-A+, die ich aber nur noch selten verwende. Vor 2 Jahren kam eine Pentax 67 hinzu, die mir aber zu groß ist, um damit auf die Straße zu gehen – aber dieses Biest war schon immer ein Kindheitstraum. Erst kürzlich erwarb ich eine Rolleiflex 3.5f, die mir ob ihrer Größe und Resultate bisher ideal erscheint – und bevor die Preise endgültig durch die Decke schiessen…

Natürlich gehört es auch dazu, die verschossenen Schwarzweißfilme selber zu entwickeln. (an Farbe traue ich mich derzeit noch nicht heran.) Hierbei gehöre ich sicherlich nicht zu den Puristen und versuche, die alte mit der neuen Welt zu verbinden.

Ich habe mal auf einer Seite zusammen geschrieben, wie ich analoge Schwarzweißfilme entwickle. Die Seite wird wohl ewig under construction sein. Gerne nehme ich Euer Feedback entgegen und baue es in die Seite ein.

Aber seht selbst…

1Frame: Fahrrad 2

4. Mai 2013 — kommentieren

Fahrrad 2

Bewegung in Bahnen

1. Mai 2013 — kommentieren

Obwohl es den Anschein hat, dass das Ausführen der klassischen SLR nicht mehr en vogue ist und man lieber kleine Systemkameras bei sich trägt, habe ich mich heute mal wieder mit leichtem Marschgepäck auf den Weg gemacht. Ohne konkretes Ziel, Vorstellungen oder ähnlichem. Ein Umstand, der sich bei mir schon seit längerem eingestellt hat. Gepaart mit der Einstellung “es gibt nicht das perfekte Foto” bin ich auch mehr und mehr zufrieden mit den Ergebnissen. Allein das Komponieren des Bildes, den Auslöser drücken, das Schlagen des Spiegels zu hören… das macht mich glücklich. Das erinnert mich an ein Spruch des von mir geschätzten Stilpiraten:

Wenn ich fotografiere, bin ich glücklich!

Indeed.

Erst bei der Betrachtung der Ergebnisse bemerkte ich, dass ich still und heimlich ein “Thema” aufgenommen habe: Linien, Bahnen, Bewegung Mobilität.

(klick macht groß.)

Bewegung in Bahnen

3pleXposure

1Frame: Mirrors

27. April 2013 — kommentieren

Mirrors

Rolleiflex 3.5f

Die Berichte über eingebrannte Bilder in den Retina-Displays haben sich erhärtet und durchforstet man die diversen Foren, scheinen das mittlerweile keine Einzelfälle mehr zu sein. Jetzt ist es nicht so, dass dadurch das MacBook komplett unbrauchbar ist, aber bei einem Gerät dieser Preiskategorie erwartet man das nicht.

Der Effekt lässt sich relativ einfach reproduzieren, indem man ein kontrastreiches Bild oder eine Applikation (z.B. Safari mit der Apple-Startseite) eine Weile unbenutzt auf dem Bildschirm stehen lässt. Wechselt man dann auf einen dunklen -am Besten einfarbigen- Desktop, lassen sich die Umrisse und Kanten des vorherigen Screens prima erkennen. Wie z.B. in diesem Video.

Apple hat für das MacBook Pro Retina zwei verschiedene Arten von Displays verbaut. Eins von LG und eins von Samsung. Das Problem scheint nur bei LG-Displays aufzutreten.

Wie kann ich feststellen, welches Retina-Display bei mir verbaut wurde?

Das ist relativ einfach. Du öffnest eine Console, iTerm or whatever und führst folgendes Kommando aus:

ioreg -lw0 | grep \"EDID\" | sed "/[^<]*</s///" | xxd -p -r | strings -6

Die Ausgabe sieht dann in etwa so aus:
Color LCD
LSNxxx oder LPxxx
DLMxxx

Darauf erfolgt eine dreizeilige Ausgabe. Interessant ist dabei die zweite Zeile. Beginnt der String mit ‘LP…’ wurde ein LG-Display verbaut, bei ‘LSN…’ handelt es sich um ein Samsung-Display.

Was kann ich tun, wenn bei mir eingebrannte Bilder auftreten?

Ich kann nur sagen, was ich gemacht habe: Ich habe das Ganze noch einmal, wie oben beschrieben, mit kontrastreichen Screens verifiziert und geprüft, welches Display bei mir verbaut wurde. Bei mir war es tatsächlich ein LG. Dann habe ich noch einmal ein komplettes TimeMachine-Backup gemacht, den Rechner blank installiert und ab zum Gravis-Store (in meinem Fall).

Apple nimmt sich der Sache ohne große Rückfragen an und tauscht die LG- gegen Samsung-Displays aus. In meinem Fall war die Sache in 3 Tagen durch. Da kann man nicht meckern, Time Machine-Backup wieder eingespielt und gut. Rein Subjektiv scheint mir zudem das Samsung-Display noch einen ticken heller und kontrastreicher, aber da habe ich nun keinen Vergleich mehr.

Nachdem mein Auto mich letzte Woche daran hinderte, konnte ich nun endlich zur Bryan Adams Exposed – Ausstellung. Diese gastiert derzeit im NRW-Forum in Düsseldorf. Bryan Adams, ein überaus erfolgreicher Musiker, hat es seit einigen Jahren vielen seiner Kollegen gleich getan und sich auch noch anderen Bereichen der Kunst verschrieben. In seinem Fall eben der Fotografie.

Ich glaube, wenn man jeden Tag immer wieder dasselbe tut, wird man es irgendwann über – man wird müde. Wenn man das Szenario ab und an ändert, ist das gut für alles was man tut – man sieht die Dinge in einem neuen, frischen Licht. – Bryan Adams

Ich muss zugeben, dass ich nie ein großer Fan seiner Musik war, auch wenn mir nach dem Besuch die ganze Zeit “The Summer of ’69″ durch den Kopf geht.

Stars & Sternchen

Sicherlich leben viele der Aufnahmen von den bekannten Gesichtern, die von ihm portraitiert wurden, darunter Ben Kingsley, Amy Whinehouse, Mick Jagger, HM The Queen, Pink, uvm. Beeindruckt hat mich jedoch die Nähe und Intimität dieser Aufnahmen – insbesondere die Bildern von Michael Shannon und Sir Ben Kingsley haben es mir angetan. Auch kann man an den Bildern seine Entwicklung über die Jahre sehr gut nachvollziehen.

Verstümmelte Soldaten

Im krassen Widerspruch zu der strahlenden Glitzerwelt steht der andere Teil der Ausstellung. Er zeigt heimgekehrte, britische Soldaten, die in ihren Einsätzen in Afghanistan und im Irak stark verletzt wurden. Diese Bilder sind hart, provokant und manchmal nichts für schwache Gemüter. Dabei schafft es Bryan Adams, nicht sensationslüstern zu sein. Sie zeigen vielmehr den Stolz, die Würde und teilweise auch den Humor, den sich diese Soldaten erhalten haben und drücken irgendwie ein gewisses “Weiter geht’s!” aus.

Mein Fazit zu Bryan Adams Exposed

Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt diese Ausstellung im NRW-Forum in Düsseldorf besuchen! Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. Mai, der Eintritt kostet € 5,80. Wer schon einmal einen Vorgeschmack auf die Bilder haben möchte, kann hier reinschauen. (“… in The Summer Of ’69!…”)

Bryan Adams Exposed gibt es auch als Bildband hier bei Amazon.

Bryan Adams - Exposed

© Bryan Adams. Amy Whinehouse, 2010, London.

Irgendwie ist es dann doch wieder mehr Arbeit als erwartet. Der Relaunch von rebbert.de verlief dann aber doch fast geräuschlos.

Nachdem ich meine zweite Site markusrebbert.de erfolgreich gelauncht habe, musste nun natürlich auch schnell etwas neues für dieses Blog her. Insgesamt gefiel mir die Komplexität der Seite nicht mehr und kam mir ziemlich überfrachtet vor. Zudem fand ich die Gesamtbreite der Seite nicht mehr ganz so aktuell. Ein weiterer Nachteil war, dass die Seite für mobile Endgeräte nicht optimiert war und wenn ich in meine Logs schaue, wächst der Anteil der mobilen Nutzer doch stetig. Also waren die Anforderungen klar: Ein minimalistisches, responsives Design musste her. Responsiv bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Design sich entsprechend des Endgerätes anpasst, um z.B. einem kleineren Bildschirm des Gerätes gerecht zu werden, das die Navigation anders gestaltet ist, usw.

Ein Theme war relativ schnell gefunden, allerdings verläuft die Umstellung natürlich nie ohne Anpassungen, sodass diverse Abende und Nächte dafür drauf gingen. Ein paar Restarbeiten sind noch zu erledigen, aber das ist eher kosmetischer Natur.

Nun ja, im großen und ganzen sind die Änderungen oberflächlich relativ gering ausgefallen. Trotzdem kommt es mir persönlich wesentlich aufgeräumter vor. Und vor allem ‘unter der Haube’ werkelt nun wesentlich weniger als vorher, was mir die Handhabung des Blogs wesentlich erleichtert.

Was meint Ihr? Wie gefällt es Euch? Oder was stört Euch? Habt Ihr sogar Fehler gefunden? Gerade die Handhabung bei den diversen mobilen Geräte würde mich interessieren. iPhone und iPad sehen bisher ganz gut aus. Nutzt doch einfach die Kommentarfunktion oder das Kontaktformular für Euer Feedback.

Vielen Dank im Voraus!

Ich bin schon lange ein Fan der VSCO Film-Presets. Diese Presets simulieren abgestimmt auf die Sensoren der verschiedenen Kamerahersteller (Canon, Nikon und neu: Fuji), die typische Bildwiedergabe von klassischen Analogfilmen. Natürlich gibt es auch eine Standardvariante, falls Eure Kamera nicht von diesen Herstellern ist. Vor ein paar Tagen ist nun das dritte Paket, VSCO Film 03, für Lightroom und Camera RAW erschienen.

Die Presets

Enthalten sind die Emulationen der Filme:

  • PX-70
  • PX-100UV
  • PX-680
  • Time-Zero Polaroid (Expired)
  • Fuji FP-100c
  • Fuji FP-3000b
  • Polaroid 665
  • Polaroid 669 
  • Polaroid 690

Diese Emulationen der Analog-Filme gibt es wie immer in verschiedensten Ausprägungen, also etwas wärmer, kälter, stärker bzw. schwächer betont usw. Neben diesen Emulationen gibt es auch wieder das VSCO-Tool-Set zur Bildbearbeitung zur Veränderung des Kontrasts, Klarheit, Schärfe, Tonwert, etc. Letzteres verwende ich aber eigentlich so gut wie nie, sondern führe dies direkt in Lightroom durch.

Alle drei Presets-Packs – VSCO Film 01 bis Film 03 – sind im übrigen völlig unabhängig voneinander und sind nicht als Updates zu verstehen. Die zwei früheren Pakete enthalten die Simulationen weiterer Filme. Bis Ende Februar sind die Presets des neuen Pakets noch vergünstigt hier für Lightroom und Camera RAW(CS 6) zu haben.

Fazit zu den Presets von VSCO Film 03

Für mich sind diese Presets eine ideale Ausgangsbasis. Wie für alle Presets gilt auch für diese, dass sie nicht as-is zu verwenden sind und immer nachgesteuert werden müssen. Sie liefern aber sehr einfach und schnell einen Eindruck der jeweiligen Bildstimmung. Schaut man sich aber die Sets vieler Fotografen an, könnte man den Eindruck haben, dass fast jeder diese Presets verwendet. Nicht unbedingt also ein Vorteil, wenn man sich diversifizieren will. ;) Sei’s drum, ich mag sie sehr und finde gerade das letzte Paket sehr ansprechend.

Hier mal ein und dasselbe Bild, welches mit fünf verschiedenen Presets bearbeitet worden ist. Ansonsten wurde am Bild selbst nicht viel verändert und ist quasi out-of-cam.

Von links nach rechts wurden dabei Fuji FP 100c(cool), Fuji FP 3000b, Polaroid 669, Fuji FP-3000b (Early Pull) und Fuji FP-100c verwendet.

 

VSCO - Film 03 - Lightroom Presets